Schlüssel im Schloss
Deutsche und auch österreichische Schlüsseldienste können seit dem 16. Mai dieses Jahres bei Google keine Adwords-Werbung mehr schalten. Seriöse Schlüsseldienste wird das freuen. Foto: 470906/Pixabay

Google geht gegen unseriöse Schlüsseldienste vor

Jahrelang haben seriöse Schlüsseldienste auf die Problematik hingewiesen, nun ist Google einen erfreulichen Schritt gegangen: Deutsche und auch österreichische Schlüsseldienste können seit dem 16. Mai dieses Jahres bei Google keine Adwords-Werbung mehr schalten, berichtet Verbraucherschutz Deutschland auf seiner Homepage. Demnach wurden Schlüsselwörter wie „Schlüsseldienst“, „Schlüsselnotdienst“ und „Türöffnungen“ von der Werbung bei Adwords ausgesetzt. Da Google sich hierzu laut der Verbraucherschutzorganisation bisher nicht geäußert habe, bleibe offen, ob die Schlüsselwortsperre dauerhaft oder nur vorübergehend ist.

Hintergrund ist, dass vorwiegend die unseriösen Schlüsseldienste die Adwords-Werbung nutzten und so ein großer Wettbewerb mit sehr hohen Klick-Preisen entstanden sei. Oft seien den Kunden die hohen Klick-Preise durch die überhöhten Preise für eine simple Türöffnung weiter berechnet worden.

Feierliche Schlüsselvergesser

Die Deutschen verlegen oder vergessen anscheinend an Feiertagen gern mal den eigenen Haustürschlüssel. Letztes Jahr wurde über die Osterfeiertage 320 Mal ein Schlüsseldienst über Gelbe Seiten gesucht, teilte das Unternehmen mit. Das sei insofern kein Problem, weil unter https://schluesseldienst.gelbeseiten.de auch an weiteren Feiertagen kostentransparente Schlüsseldienste gefunden werden könnten. Derzeit seien es 104 geprüfte Schlüsseldienst-Partner in 62 deutschen Städten.


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