Nico Delvaux
Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy, ist mit der „starken operativen Umsetzung zufrieden“. Foto: Assa Abloy

Positives 3. Quartal für Assa Abloy

Die positive Ergebnisentwicklung hat sich bei Assa Abloy auch im 3. Quartal fortgesetzt. Der Gesamtumsatz im bisherigen Jahresverlauf stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Unternehmensangaben um 13 Prozent auf 24,034 Milliarden Schwedische Kronen (umgesetzt 2,23 Milliarden Euro). Das Umsatzwachstum im Quartal wurde durch organisches Wachstum von vier Prozent, akquiriertes Nettowachstum von vier Prozent und positive Währungseffekte von fünf Prozent getragen. Das organische Wachstum war in Amerika (sechs Prozent) und Global Technologies (sechs Prozent) stark. Entrance Systems und EMEA verzeichneten ein gutes Wachstum (drei Prozent), während der Umsatz in Asien-Pazifik zurückging (minus ein Prozent).

Das Betriebsergebnis im Quartal stieg um 14 Prozent auf 3,89 Milliarden Schwedische Kronen (361 Millionen Euro). Die Betriebsmarge bleibe unverändert bei 16,2 Prozent, aber bereinigt um die Anschaffungskosten von 55 Millionen Schwedische Kronen (5,1 Millionen Euro) für Agta Record stieg die Marge um 20 Basispunkte. Für einen positiven Beitrag sorgten auch niedrigere Rohstoffkosten, Preiserhöhungen und operative Verbesserungen. Das negative organische Umsatzwachstum in der Region Asien-Pazifik im Laufe des Quartals sei hauptsächlich durch einen schwachen südkoreanischen Markt und ein negatives Wachstum in China verursacht worden. Dennoch will die Unternehmensgruppe die Umsetzung des neuen chinesischen Businessplans fortsetzen, da sich die Margen dort nun stabilisieren.

Insgesamt verlangsamte sich das zugrunde liegende Wachstum im Quartal etwas. Da die Neubauprognosen in einigen der wichtigeren Märkte weiter rückläufig seien und die geopolitischen Herausforderungen anhalten, wären die Marktbedingungen schwieriger und unsicherer geworden. „Vor diesem Hintergrund bin ich mit unserer starken operativen Umsetzung zufrieden. Es ist ermutigend zu sehen, dass die im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen zum Ausgleich der gestiegenen Rohstoffkosten zu einer starken Verbesserung der operativen Hebelwirkung im Allgemeinen und für Entrance Systems, Americas und EMEA im Besonderen geführt haben“, sagte Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy.

Auch die Restrukturierungsprogramme entwickelten sich weiter positiv und führten im 3. Quartal zu Einsparungen von rund 200 Millionen Schwedischen Kronen (18,56 Millionen Euro). Aufgrund der hohen Umsetzungsgeschwindigkeit des jüngsten Programms werde sich dieses Niveau ab dem nächsten Quartal verlangsamen. Daher werden für 2020 Einsparungen in Höhe von etwa 300 Millionen Schwedische Kronen (27,84 Millionen Euro) erwartet.

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