Dormakaba
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben bei Dormakaba im 3. Quartal 2019/20 (Januar bis März 2020) die Umsatzentwicklung ungünstig beeinflusst. Bild: Screenshot

Dormakaba veröffentlicht Update zum Geschäftsverlauf

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben bei Dormakaba im 3. Quartal 2019/20 (Januar bis März 2020) die Umsatzentwicklung ungünstig beeinflusst. Vor allem aufgrund eines schwachen Geschäftsverlaufs in China im Februar und März 2020 habe sich ein organischer Umsatzrückgang auf Gruppenstufe von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal ergeben. Dormakaba hat nach eigenen Angaben bereits frühzeitig ein umfassendes Krisenmanagement implementiert. Parallel dazu sei die finanzielle Steuerung des Unternehmens angepasst worden, um die bestehende unternehmerische Flexibilität auch durch die Covid-19 Krise hindurch jederzeit sicherzustellen.

Auch seien bereits genehmigte Investitionsvorhaben sowie Projekte neu bewertet und angepasst worden. Weitere Maßnahmen beinhalten den Angaben zufolge den Abbau von Überzeit und Urlaubstagen, eine signifikante Reduktion von temporären Arbeitskräften, einen weitgehenden Einstellungsstopp sowie die schrittweise Einführung von Kurzarbeit in ausgewählten Ländern.

Um in der Krise ein Zeichen zu setzen, haben der Verwaltungsrat, die Konzernleitung und das Senior Management von Dormakaba einem freiwilligen und temporären Gehaltsverzicht von zehn Prozent des monatlichen Basisgehalts zugestimmt, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Riet Cadonau, Verwaltungsratspräsident und CEO von Dormakaba: „Unsere Kultur, unser Organisationsmodell und unsere finanzielle Stabilität bilden eine solide Grundlage, um die aktuelle Covid-19-Krise zu meistern. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir aufgrund der deutlichen Auswirkungen noch weitere Kosteneinsparungen initiieren müssen, um unser Unternehmen sicher durch diese außerordentliche Zeit zu navigieren.“

Derzeit seien die weitere wirtschaftliche Entwicklung und der Einfluss der Covid-19-Pandemie auf das Geschäft nicht vorhersehbar, heißt es in der Mitteilung. Während sich die Situation in China stabilisiert habe und sowohl Produktion als auch lokale Nachfrage bereits wieder auf einem zufriedenstellenden Niveau seien, sieht das Unternehmen seit der zweiten Märzhälfte zunehmend ungünstige Auswirkungen in Nord- und Südamerika sowie in Teilen von Asien und Europa. Der Lockdown von wichtigen Ländern und die damit verbundenen Restriktionen hätten vorübergehend zu Schließungen von Produktionsstandorten sowie zu Verzögerungen und Verschiebungen von Projekten durch Kunden geführt.

Aufgrund der Unsicherheiten im Hinblick auf Schwere und Länge der Pandemie und der damit verbundenen geringen Visibilität auf den weiteren Geschäftsgang werde Dormakaba keine finanziellen Prognosen mehr für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 abgeben. Je nach weiterem Verlauf der Corona-Krise stehen laut Unternehmensmitteilung weitere Anpassungen der Kostenstrukturen an die neue Marktsituation in allen Segmenten an.

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Foto: Pixabay

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