Nico Delvaux
Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy, lobte das Engagement der Mitarbeiter in der Corona-Krise. Foto: Assa Abloy

Assa Abloy spürt deutlichen Corona-Effekt

Um 15 Prozent ist bei Assa Abloy der Umsatz im 2. Quartal 2020 zurückgegangen. Das Minus setzt sich zusammen aus 18 Prozent Verlust beim organischen Umsatzwachstum, Währungseffekte blieben neutral, das Nettozuwachswachstum lag bei plus drei Prozent.

Infolge der Lockdowns verringerte sich das organische Umsatzwachstum in allen Divisionen mit den größten Effekten in EMEA und Global Technologies, wie die Unternehmensgruppe mitteilt. Das Betriebsergebnis sank um 44 Prozent auf 2,1 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 202,81 Millionen Euro) und die operative Marge betrug 10,5 Prozent.

Zu Beginn des 2. Quartals waren mehr als 30 Fabriken des Unternehmens aufgrund der Lockdown-Maßnahmen geschlossen und die Nachfrage in vielen Märkten war sehr schwach. Um dies zu mildern, seien erhebliche Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt worden, darunter Arbeitszeitverkürzungen, befristete und unbefristete Entlassungen, die Reduzierung von Beratern, Reisebeschränkungen und die Reduzierung anderer Ausgaben. Mittels dieser Maßnahmen sollen die Ausgaben in diesem Quartal um mehr als eine Milliarde Schwedische Kronen (96,72 Millionen Euro) reduziert worden sein. Parallel dazu sei weiter in Produktinnovationen investiert worden, um sich für langfristiges Wachstum zu positionieren.

Seit Ende Mai sollen wieder alle Fabriken der Gruppe geöffnet haben. Die Nachfrageverbesserungen in Kombination mit stärkeren Effekten aus umgesetzten Kostenmaßnahmen hätten zu einer positiven Finanzentwicklung im weiteren Quartalsverlauf geführt. Daher geht Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy, davon aus, dass sich die Verluste im weiteren Jahresverlauf wieder ausgleichen lassen. Zudem lobte Delvaux das Engagement der Mitarbeiter, Kunden sicher und innovativ zu unterstützen. Dies sei beeindruckend.

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Foto: Pixabay

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