Bauelemente 2019-03-25T11:14:35Z Smart Care Lösungen helfen im Alter

Smart Care Lösungen können ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen und den Pflegenotstand mildern. 89 Prozent der Senioren sind sehr aufgeschlossen hinsichtlich digitaler Assistenzlösungen, die mehr Autonomie im Alter ermöglichen, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für die Digitalisierung von
Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) an der Fachhochschule Dortmund. Daher fordert der Verband der Internetwirtschaft Eco Wirtschaft und Politik dazu auf, entsprechende Lösungen stärker zu fördern. „Wir müssen Digitale Assistenzsysteme für Senioren endlich aus der Laborecke herausholen. Hier sind Politik und Pflegekassen gefragt, solche Lösungen im Rahmen der sozialen Teilhabe für die Senioren zu bezahlen“, fordert Dr. Bettina Horster, Direktorin IoT im Internetverband Eco. Sie ist Projektleiterin des Projekts „Smart Service Power“, das sich mit dem Thema altersgerechtes Wohnen im Quartier durch intelligente Digitalisierung beschäftigt, und Vorstand der Vivai Software AG.
Insbesondere der Wohnungswirtschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu hinsichtlich des Neubaus und barrierearmen Ausbaus von Bestandsimmobilien mit smarten Lösungen für das altersgerechte Wohnen.
Mit dem EU-Förderprojekt „Smart Service Power“ (SSP), das unter anderem Eco als Projektpartner begleitet, stehe bereits eine geeignete Plattform für Elderly Care und Notruf 4.0 zur Verfügung. Die lasse sich um E-Health- und Smart-Home- sowie Conciergedienste erweitern. Doch deutsche Senioren profitieren bisher kaum von digitalen Assistenzsystemen, die ihnen die Möglichkeit eröffnen, länger zu Hause wohnen zu bleiben, viele könnten es sich nicht leisten.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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