Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat zum wiederholten Male einen sogenannten Marktcheck im Bereich Smart Home durchgeführt. Bild: Verbraucherzentrale/Pixabay

2019-08-18T07:51:00Z Smart-Home-Marktcheck der Verbraucherzentrale zeigt unübersichtlichen Markt

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat zum wiederholten Male einen sogenannten Marktcheck im Bereich Smart Home durchgeführt. Eines der Ergebnisse ist, dass der Markt nach wie vor sehr unübersichtlich ist.
„Verbraucherinnen und Verbraucher sind neugierig auf die neuen Angebote für ein smartes, intelligentes Zuhause, häufig aber auch besorgt und überfordert. Besorgt, insbesondere über den Umgang mit ihren persönlichsten Daten und ob die Daten sicher sind. Und überfordert aufgrund der Vielzahl, häufig nicht kompatibler und nicht ausreichend vergleichbarer Angebote“, erklärt Verbraucherschutzministerin Anne Spiegel. „Diese Sorgen gilt es ernst zu nehmen. Daher ist mir wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ausreichend Vergleichsmöglichkeiten haben und ihre Daten in ihrem Smart Home genauso sicher sind, wie in einem analogen Zuhause“, so Spiegel weiter.
„Die Komponenten der verschiedenen Anbieter sind nicht kompatibel. Kundinnen und Kunden sind daher an einen Anbieter gebunden“, kritisiert Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale. „Dadurch sind sie in ihrer Flexibilität eingeschränkt. Sollte ein Anbieter in der Zukunft seinen Dienst einstellen oder in Konkurs gehen, ist das für die Nutzer und Nutzerinnen problematisch. Denn sie können nicht ohne weiteres auf die Produkte anderer Anbieter wechseln.“
Details zu dem Marktcheck lesen Sie in unseren Fachmagazinen in der Rubrik „Smarte Gebäude“.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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