Hans-Georg Krabbe, Vorsitzender des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative und hauptamtlich Vorstandsvorsitzender der ABB AG, erklärt hierzu: „Die Digitalisierung ermöglicht neue Chancen für die Nutzung von Wohngebäuden, die so noch effizienter, sicherer und komfortabler werden können. Ein wesentliches Ziel der Wirtschaftsinitiative Smart Living ist, das Zusammenwirken der beteiligten Branchen voranzubringen.“
Vier Teilnehmer der Initiative skizzieren die zentralen Trends und Herausforderungen für das Handwerk infolge von Smart Living: „Smart Living macht die Berufe im E-Handwerk noch attraktiver. Die neuen Ausbildungsverträge im Elektrohandwerk haben in den letzten drei Jahren stetig zugelegt, zuletzt sogar um 5,9 Prozent. Aktuell arbeiten über 491 000 Beschäftigte in der Branche, davon mehr als 41 500 Auszubildende. Tendenz steigend. Mit neuen digitalen Technologien rund um die intelligente Gebäudetechnik entwickelt der ZVEH aktuell neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Für die Themen Smart Living, Gebäudeautomatisierung, Energiemanagement, Elektromobilität und Systemintegration soll es zukünftig einen eigenständigen Ausbildungsberuf, den Elektroniker für Gebäudesystemintegration, geben. Parallel zur Neuordnung der Ausbildungsberufe soll die Fortbildung im Bereich Gebäudesystemintegration gestärkt werden“, sagt Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und Leiter der Arbeitsgruppe 3 „Qualifizierung“.
Bauelemente 2019-04-15T10:06:48Z Smart Living: Neue Berufsbilder
zuletzt editiert am 24. August 2020