Smart Home
Der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv) hat die Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage zu Smart-Home-Geräten veröffentlicht. Grafik: Pixabay/mohamed hassan

Digitales Zuhause für viele Deutsche ohne Mehrwert

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv) hat die Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage zu Smart-Home-Geräten veröffentlicht. Die Umfrage zeige, dass viele Verbraucher wissen, was Smart Home ist, das Interesse aber weiterhin gering sei. Zentrale Gründe gegen die Anschaffung einer Smart-Home-Anwendung seien Datenschutz und Kosten.

Hintergrund: Gerade zu Weihnachten boomt das Geschäft mit Alexa, Siri und Co. Intelligente Stromzähler (Smart Meter) erhalten laut Verbraucherzentrale bald alle privaten Haushalte. Nach wie vor bleibe für viele Verbraucher aber unklar, welchen Mehrwert Smart Home für sie bringt.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben kein Interesse an Smart Home. Daran hat sich gegenüber dem letzten Jahr nichts geändert. Datenschutz und Kosten sind die zentralen Kritikpunkte“, sagt Thomas Engelke, Teamleiter Energie und Bauen im vzbv.

Eine von der Hopp Marktforschung im Auftrag des vzbv aktuell durchgeführte Umfrage ergab, dass immerhin 56 Prozent der Befragten ziemlich genau wissen, was sich hinter dem Begriff Smart Home verbirgt. Aber nur zwölf Prozent der Befragten können sich auf jeden Fall vorstellen, Smart-Home-Geräte im Haushalt einzusetzen. 33 Prozent können sich das eventuell vorstellen. Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) haben kein Interesse. An erster Stelle nannten die Befragten den mangelnden Mehrwert solcher Anwendungen als Grund. Besondere Bedenken äußerten die Verbraucher aber auch in Bezug auf die Sicherheit der Smart-Home-Geräte: 51 Prozent haben Angst vor unbefugter Datenweitergabe, 46 Prozent haben Angst, dass das System von Kriminellen gehackt werden könnte. Auch der Preis spricht für fast die Hälfte (47 Prozent) gegen die Anschaffung eines Smart-Home-Gerätes.

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