Kampagne für Original-Produkte und gegen Plagiate
Gemeinsam mit den Partnern Artemide (Beleuchtung), Cor (Möbel), Dornbracht (Bad- und Küchenarmaturen), Hewi (Baubeschläge und Sanitär), Thonet (Möbel), USM Haller (Möbel) und Walter Knoll (Möbel) hat der Gebäudetechnikspezialist Gira im Januar 2020 eine nach eigenen Angaben groß angelegte Kampagne für Original-Produkte und gegen Plagiate gestartet. Foto: Gira

Gira startet Kampagne für Design-Originale

Gemeinsam mit den Partnern Artemide (Beleuchtung), Cor (Möbel), Dornbracht (Bad- und Küchenarmaturen), Hewi (Baubeschläge und Sanitär), Thonet (Möbel), USM Haller (Möbel) und Walter Knoll (Möbel) hat der Gebäudetechnikspezialist Gira im Januar 2020 eine nach eigenen Angaben groß angelegte Kampagne für Original-Produkte und gegen Plagiate gestartet. Diese Allianz führender Marken der Möbel- und Einrichtungsindustrie will damit die Fachwelt und die Öffentlichkeit gleichermaßen für den Wert echter Design-Originale sensibilisieren. „In unserer digitalen, schnelllebigen Zeit braucht es Konstanten in unserem unmittelbaren Lebensumfeld. Echte Design-Originale sind unvergänglich und haben einen hohen Wert – für jeden in seinem Wohn- und Arbeitsumfeld, aber auch für unsere Wirtschaft“, erklärt Torben Bayer, Leiter Markenentwicklung und Marketing bei Gira. Angesichts der Vielzahl von Nachahmerprodukten und Kopien wolle man deutlich machen, was wirkliche Original-Produkte ausmache.

Unter dem Motto „Was macht ein Original zum Original?“ wollen die acht Unternehmen auf Messen, in Vortragsveranstaltungen, in ihren Showrooms und ihren Marketingmitteln in das breite Bewusstsein rücken, welche Eigenschaften Original-Produkte auszeichnen: von der durchdachten Formgebung über wegweisende Funktionalitäten bis hin zur exakten Verarbeitung hochwertiger Materialien. „Eigenschaften, die die Kopien nie erreichen können, weil sie den komplexen Prozess von der Idee für eine Innovation bis zum serienreifen, marktfähigen Produkt mit seinen ganzen Schleifen, wie er für die Entwicklung eines Premiumprodukts typisch ist, gar nicht durchlaufen, sondern den Fokus vor allem auf niedrige Kosten legen“, erklärt Bayer. „Das Nachsehen hat dann zumeist der Verbraucher. Wenn er sich – bewusst oder unbewusst – für das Plagiat entscheidet, muss er mit Mängeln in der Verarbeitung, bei der Materialauswahl, der Funktionalität und der Optik, aber auch bei der Produktsicherheit rechnen.“ Hinzu komme der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Plagiate entsteht. Auf jährlich 60 Milliarden Euro schätzt ihn das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in den Ländern der EU. Das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IDW) bezifferte in einem Anfang 2019 veröffentlichten Gutachten die Einnahmeausfälle der letzten fünf Jahre für die deutschen Originalhersteller wie Gira auf knapp 55 Milliarden Euro.

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