Deutsche Anbieter werden bei Smart-Living-Technik bevorzugt

Smart Living Monitor
Grafik: Wirtschaftsinitiative Smart Living

Deutschland ist der weltweit drittgrößte Markt für Smart-Home-Anwendungen – das hat eine Analyse der Wirtschaftsinitiative Smart Living ergeben. Der Umsatz für Smart-Home-Produkte in Deutschland werde demnach im Jahr 2023 voraussichtlich bei über sechs Milliarden Euro liegen. Das sei in weniger als fünf Jahren eine Steigerung um über 60 Prozent, heißt es vonseiten der Initiative. Die Zahlen wurden vor der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus errechnet. Dazu sagt Mijo Maric, Leiter der Geschäftsstelle Smart Living: „Die jetzige Lage stellt natürlich auch für den Smart-Living-Markt eine große Herausforderung dar, die bei vielen Unternehmen harte Einschnitte bedeutet. Wir sehen sie aber langfristig auch als enorme Chance, da umso deutlicher wird, wie etwa altersgerechte Assistenzsysteme Nutzen stiften können.“

Über den prognostizierten Anstieg von rund 3,6 Milliarden Euro Umsatz für Smart-Home-Produkte im Jahr 2019 auf sechs Milliarden Euro in 2023 werden sich voraussichtlich auch viele deutsche Anbieter freuen – denn sie liegen den Angaben zufolge in der Gunst der Kunden vorn. So zeigte eine repräsentative Online-Umfrage der Wirtschaftsinitiative aus 2019 (durchgeführt von GfK), dass über die Hälfte der Menschen in Deutschland Smart-Living-Anwendungen eines deutschen Anbieters gegenüber den Angeboten zum Beispiel amerikanischer oder chinesischer Anbieter bevorzugen. Als wichtige Gründe dafür wurden der bessere Schutz der persönlichen Daten (52 Prozent), die Unterstützung bei der Installation (62,7 Prozent) und ein besserer Service (66 Prozent) durch vor Ort verfügbare Fachleute genannt.

„Unser jetzt veröffentlichter Smart-Living-Monitor zeigt, dass sich die Umsätze für Smart-Home-Produkte und Produktsegmente in Deutschland in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt haben. Für die nahe Zukunft ist von Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent pro Jahr auszugehen. Das eröffnet gerade den deutschen Anbietern große Chancen“, erläutert Maric.

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