Dirk Giersiepen Gira
Gira-CEO Dirk Giersiepen. Foto: Gira
Andreas Engelhardt Schüco
Schüco-CEO Andreas Engelhardt. Foto: Schüco/Gira

Gira und Schüco geben Kooperation in der vernetzen Gebäudetechnik bekannt

Schüco, nach eigenen Angaben führender Anbieter von Systemlösungen für die Automation von Türen, Fenstern, Fassaden und Sonnenschutz, und Gira, nach eigenen Angaben führende Marke für die Gebäudesystemtechnik und -steuerung, haben eine umfangreiche Zusammenarbeit im Bereich Smart Building vereinbart. Die CEO der beiden Unternehmen, Andreas Engelhardt und Dirk Giersiepen, wollen damit ihre Kräfte im Markt für die vernetzte Gebäudetechnik bündeln und Synergien in der Marktbearbeitung schaffen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Erstmals schafften damit zwei Premiumhersteller für Architekten und Bauherren im Objektbereich und gehobenen Wohnungsbau die Option einer holistischen Gebäudeplanung. Gebäudehülle und Innenräume sollen aus einer Plattform heraus steuerbar sein. Erst so lasse sich ein übergeordneter Nutzen in den Bereichen Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit wirklich darstellen. „Nur wenn wir Gebäude ganzheitlich denken, planen und realisieren, werden sie wirklich smart“, formulieren Engelhardt und Giersiepen in ihrer gemeinsamen Erklärung.

Die beiden Marken wenden sich im Rahmen ihrer Kooperation in erster Linie an Architekten und Entscheider im Objektbereich, bei Projektentwicklungen und im gehobenen, individuellen Wohnungsbau. Architekten sollen Planungshilfen für solche Projekte erhalten. Zudem empfehlen sich die Unternehmen in ihrer jeweiligen Kommunikation. Die technische Basis für die Integration der jeweiligen Systeme soll der Standard KNX sein. Erste gemeinsame Maßnahmen werden unmittelbar nach der BAU im Frühjahr 2019 umgesetzt, heißt es aus den Unternehmen.

Dirk Giersiepen: „Wer in einer sich immer rasanter vernetzenden Welt bei Tempo und Qualität vorn dabei sein möchte, muss Partner finden, die Neugierde, Begeisterung und Wissen teilen. Für Gira ist Schüco ein solcher Partner. Gemeinsam definieren wir Smart Building neu.“ Das bestätigt auch Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco aus Bielefeld. Eine eigene Geschäftseinheit beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit Lösungen rund um die Gebäudeautomatisierung, die jetzt über die Zusammenarbeit mit Gira weiter ausgebaut werden soll. Engelhardt: „Wirklich smart ist nur, wer Vernetzung nicht als Bedrohung, sondern als die Chance empfindet, über sich selbst hinaus zu wachsen. Gira und Schüco zeigen zusammen, was Smart Building kann. Ganzheitlich integriert, rundum vernetzt und einfach schön.“

Für beide Unternehmen sei klar: Die intelligente Gebäudetechnik steht kurz vor dem Durchbruch im Breitenmarkt. Nach aktuellen Untersuchungen werde sie bis 2021 allein im Wohnbereich bei rund 30 Prozent der Immobilien eingesetzt werden. In Gewerbe- und Verwaltungsobjekten sei die smarte Vernetzung bereits heute üblich. Durch die Kooperation wollen sich beide Unternehmen einen breiten Marktzugang sichern und die Steuerung von Gebäudehülle und -innenraum aus einer Plattform heraus bieten. Giersiepen und Engelhardt: „Wir sichern auf diese Weise einmal mehr den Führungsanspruch von Gebäudetechnik Made in Germany.“