Smart-Home-Markt
Status quo des Smart-Home-Marktes aus Perspektive von Industrie und Handel laut einer aktuellen Studie. Grafik: Kotschi Consulting

Studie zeigt überraschende Einschätzung des Smart-Home-Marktes

Eine aktuelle Studie hat 218 Smart-Home-Spezialisten aus 18 Ländern aus Industrie und Handel zu den aktuellen Entwicklungen im Smart-Home-Markt sowie zu Geschäftsmodellen, Plattformstrategien, Partnerships und präferierten Sales Channels Stellung befragt. Das Besondere: Die Stellungnahmen der befragten Experten, die alle in die Entwicklung von Smart-Home-Angebotskonzepten, -Plattformen, -Hardware, -Software, -Services eingebunden sind, beruhen auf den Perspektiven, Entscheidungen und Aktivitäten ihrer eigenen Unternehmen.

Laut dem „Global Smart Home Experts Monitor 2018“, der von Kotschi Consulting mit Unterstützung des Bitkom-Arbeitskreises Connected Home erstellt wird, sind Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen im Smart-Home-Markt aktiv. Der Markt stecke noch in der sogenannten „Awareness Creation“ Phase und der Übergang zum Massenmarkt rücke lediglich bei einigen ausgewählten Smart-Home-Anwendungen und -Produktfeldern in greifbare Nähe. Im „Smart Home Reality-Check“ von Kotschi Consulting bleibt der Smart-Home-Markt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das betreffe sowohl komplexe Smart-Home-Systeme als auch die Mehrheit der Single-Use-Case-Produkte. Insbesondere sogenannte cross-industry agierende Unternehmen und Start-ups stehen demnach erheblich unter Erfolgsdruck.

Befragt nach den Gründen für die Kaufzurückhaltung beklagen 37 Prozent der Industrieunternehmen ein generell fehlendes Kundeninteresse. Lediglich 17 Prozent sind der Überzeugung, dass die Mehrheit der Produkte bereits die notwendige Marktreife besitzt. Mehr als die Hälfte widerspricht der Aussage, dass man doch lediglich die Preise senken muss, damit der Markt deutlich anzieht. Preissenkungen bewirken aktuell noch keine nachhaltige Erhöhung der Kaufbereitschaft von Endkunden. Angesichts dieser Entwicklung erscheint es fragwürdig, weshalb dennoch 45 Prozent der Smart-Home-Experten einen möglichen Durchbruch zum Massenmarkt bereits ab dem Jahr 2020 erwarten.

Welche weiteren Erkenntnisse die Studie zu Tage fördert und welche Schlussfolgerungen unsere Branche daraus ziehen, darüber berichtet die Redaktion im Schloss + Beschlagmarkt und der Bauelement & Technik in der Rubrik „Smarte Gebäude“.  


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