Smart Home
Das Forschungsunternehmen IDC hat seine neuesten Schätzungen für den Smart-Home-Markt veröffentlicht und festgestellt, dass das weltweite Absatzvolumen im 1. Quartal 2019 um 37 Prozent auf 168,6 Millionen Stück gestiegen ist. Bild: geralt/Pixabay

Zunehmende Akzeptanz führt zu weltweitem Wachstum im Smart-Home-Markt

Das Forschungsunternehmen IDC hat seine neuesten Schätzungen für den Smart-Home-Markt veröffentlicht und festgestellt, dass das weltweite Absatzvolumen im 1. Quartal 2019 um 37 Prozent auf 168,6 Millionen Stück gestiegen ist. Dieses Wachstum wurde durch die wachsende Akzeptanz der angeschlossenen Geräte angetrieben, darunter Smart-TVs, Smart-Lautsprecher, Kameras, Türschlösser, Türklingeln und viele mehr.

Der weltweiteUmsatz von Smart-Lautsprechern (einschließlich Smart-Displays) verzeichnete in den ersten drei Monaten dieses Jahres das höchste Wachstum. Der Gesamtversand erreichte 23,2 Millionen, ein Plus von 37,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Amazon war mit einem Absatz von 5,1 Millionen Einheiten Marktführer. Inzwischen behauptete Google mit 4,1 Millionen Einheiten den zweiten Platz. "Das Aufkommen von Smart-Lautsprechern und neueren Smart-Displays hat dazu beigetragen, den Smart-Home-Markt zugänglicher zu machen als je zuvor", sagte Jitesh Ubrani, Research Manager für IDC Mobile Device Trackers. Sowohl Amazon als auch Google hätten ihre Assistenten und die Kundenbindung verbessert. Dies habe zwar zu Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes geführt und beide Unternehmen dazu veranlasst, datenschutzrelevante Funktionen zu implementieren, habe jedoch auch in begrenztem Umfang zu einer Öffnung für andere Plattformen und Geräte geführt.

Über das erste Quartal hinaus erwartet IDC, dass der weltweite Smart-Home-Markt bis Ende 2019 840,7 Millionen Einheiten erreichen und bis 2023 auf 1,46 Milliarden Einheiten mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14,9 Prozent wachsen wird.

"Die zugrunde liegende treibende Kraft des Marktes sind Dienstleistungen", sagte Adam Wright, Senior Research Analyst bei Internet of Things: Consumer. "Während Aspekte wie Design und Zuverlässigkeit der Geräte für den Erfolg erforderlich sind, liegen Differenzierung und Margen an anderer Stelle. IoT-fähige Verbraucherprodukte beschleunigen die Wertkonsolidierung bei Diensten und verringern gleichzeitig die Margen in den Geräten selbst. Die Breite, Tiefe, Einzigartigkeit und die Qualität von Datensätzen wird zunehmend das Wertpotenzial eines IoT-Anbieters für Verbraucher bestimmen.“

Unter den verschiedenen Gerätetypen dürften nach Einschätzung von IDC Video-Unterhaltungsgeräte die Nase vorn haben. Darüber hinaus werden laut der Studie Hausüberwachungs- / Sicherheitsgeräte, die größtenteils von Kameras, Türschlössern und Türklingeln angeführt werden, im Jahr 2023 23,9 Prozent des Marktes ausmachen, bei einer jährlichen Umsatzrendite von 20,8 Prozent. Das Wachstum bei intelligenten Lautsprechern und Displays wird sich voraussichtlich auf einstellige Werte verlangsamen.