GFR
Die GFR bietet komplette Gebäudeautomationslösungen sowie zugehörige Services mit einem umfassenden Hard- und Software-Produktportfolio. Foto: Bosch

Bosch plant Kauf des Spezialisten für Gebäudeautomation GFR

Bosch Building Technologies plant den Kauf der GFR – Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH mit Hauptsitz in Verl, Nordrhein-Westfalen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Entsprechende Verträge wurden demnach am 17. Juli zwischen Bosch und dem derzeitigen Eigentümer, der Wiedemann Gruppe, mit Sitz in Sarstedt, Niedersachsen, unterzeichnet.

Die GFR biete komplette Gebäudeautomationslösungen sowie zugehörige Services mit einem umfassenden Hard- und Software-Produktportfolio. Die Lösungen des Unternehmens seien die Basis für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb. Auch im Bereich Entertainment werde die Gebäudeautomation von GFR eingesetzt. In der Elbphilharmonie in Hamburg bilden laut Unternehmensangaben die Lösungen von GFR beispielsweise die Steuerzentrale der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Durch diese Zentrale ist es möglich, verschiedene Gewerke zu verbinden, alle Systeme der TGA im Blick zu behalten sowie Geräte anzusteuern und zu regeln.

Die GFR beschäftigt rund 260 Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland. „Wir freuen uns auf die Mitarbeiter der GFR mit ihrer langjährigen und fundierten Expertise im Bereich Gebäudeautomation“, sagt Thomas Quante, Mitglied des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies. „Der Trend zur Digitalisierung von kommerziellen Gebäuden eröffnet ganz neue Möglichkeiten. GFR verfügt über ein fundiertes Wissen in der Gebäudeautomation und bietet ein Portfolio, das unseres hervorragend ergänzt. GFR stärkt uns, die Zukunft der digitalen Lösungen und Services für kommerzielle Gebäude weiter voranzutreiben“, ist Quante überzeugt.

„Die künftige Zusammenarbeit mit Bosch bietet große Chancen für unser Unternehmen. Wir werden gemeinsam in der Lage sein, zukunftsweisende Lösungen für unsere Kunden in einer immer digitaleren Welt zu entwickeln,“ so Volker Westerheide, Geschäftsführer der GFR.

Die Übernahme stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.