Pressekonferenz auf der Nordbau
Stellten die Studie "Seriell, modular, leicht - Zukunft Bau?" auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Nordbau in Neumünster vor (v. l.): Holger Externbrink, Geschäftsführer RM Handelsmedien, und Wolfgerd Jansch, Projektleiter Nordbau. Foto: Nordbau
17.09.2019 Veranstaltungen

BaustoffMarkt stellt Studie zum Thema „Seriell, modular, leicht - Zukunft Bau?“ auf der Nordbau vor

Der BaustoffMarkt hat am 12. September auf der Nordbau in Neumünster die neue Marktforschungsstudie „Seriell, modular, leicht - Zukunft Bau?“ vorgestellt. Die Studie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema neue Bauweise und dem aktuellen Stand in Deutschland zum dem Thema. Realisiert wurde die Studie mit dem Marktforschungsinstitut abh Market Research, Köln, und basiert auf einer umfassenden Befragung von Architekten und Planern, Baustoffindustrie und Baustoff-Fachhandel. Die Ergebnisse der Studie wurden nun auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Nordbau 2019 erstmals in Auszügen vorgestellt.

Hintergrund: Angesichts des Bevölkerungswachstums und der damit verbundenen Wohnungsnot in städtischen Ballungsräumen wird das Thema bezahlbarer Wohnraum zur sozialen Frage. Eine Entwicklung, die auf einen zunehmenden Fachkräftemangel im Baugewerbe trifft und den Zeitdruck auf Deutschlands Baustellen weiter anheizt.

Vor diesem Hintergrund hat der BaustoffMarkt mit Unterstützung der Nordbau nun eine Studie vorlegt, die den aktuellen Wissensstand und das Meinungsbild der beteiligten Gruppen zu neuen Bauweisen in Deutschland beleuchtet. Zugleich definiert die Studie erstmals die neuen Bauweisen, um das vorherrschende Definitionswirrwarr rund um das serielle, modulare und leichte Bauen zu lösen. Auf der Grundlage eines umfassenden Fragenkatalogs, der im Dialog mit Experten der Baubranche entwickelt wurde, erhielten Marktteilnehmer Gelegenheit, sich umfassend zu den Themen zu äußern. Die Studie basiert auf einer aktuellen qualitativen und quantitativen Befragung mit über 200 Teilnehmern entlang der Prozesskette Bau von Architekten und Planern über die Baustoffindustrie bis hin zum Baustoff-Fachhandel. Baudatenbankrecherchen ergänzen die Befragungsergebnisse, um Prognosen und Entwicklungen erheben zu können.

Fazit: Neue Bauweisen können helfen, den Wohnbedarf bei gleichzeitig anhaltenden Kapazitätsengpässen zu decken. Allerdings bedarf es dazu einer intensiven und lösungsorientierten Beschäftigung der Player in der Baubranche. Damit stehen neue Bauweisen für Deutschland erst am Anfang der Entwicklung, aber der Trend zur Urbanisierung forciert das Thema aufgrund der Wohnraumverknappung in den Ballungsräumen. Nach Meinung der Bauexperten lässt sich aktuell nur schwer sagen, wohin sich das Thema entwickelt, da in der Bauwelt noch zu unterschiedliche Kenntnisstände sind und entsprechende Treiber fehlen. Unsicherheiten wohin die Reise geht, überwiegen daher noch.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier


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