Fachkraft für Smart Building Safety & Security
VdS-Abteilungsleiter Sebastian Brose (r.) gratuliert Kevin Heneka zur Anerkennung als "Fachkraft für Smart Building Safety & Security". Foto: VdS

VdS-Zertifikat für „Fachkraft für Smart Buildings“ erstmals vergeben

Anfang des Jahres hatte VdS bekannt gegeben, dass das Institut das Anerkennungsverfahren VdS 3838 zur "Fachkraft für Smart Building Safety & Security" entwickelt hat (wir berichteten) – nun wurde das erste Zertifikat dafür vergeben.

Hintergrund: Für mehr Komfort und Effizienz sind in modernen Gebäuden immer mehr Komponenten digitalisiert und vernetzt. Die Schattenseite: Das komplexe Konstrukt funktioniert nicht immer sicher. Sebastian Brose, Leiter des Produktmanagements im Bereich Produkte und Unternehmen bei VdS: „Ein großes Problem beim Zusammenwirken vieler Komponenten sind die fehlende Koordination und Abstimmung von Schnittstellen, woraus sich zum Beispiel Stör- und Ausfallrisiken ergeben. Viele Praxisbeispiele haben gezeigt, dass in modern vernetzen Gebäuden in den meisten Fällen sozusagen der Dirigent fehlt, der die einzelnen Gewerke in Einklang bringt und die Verantwortung - auch für deren Sicherheit - übernimmt.“

Auf die veränderten Risikobedingungen reagiert VdS mit dem Angebot der Fachkraft für Smart Building Safety and Security, die die Sicherheitslücken smarter Gebäude schließen soll. „Die Fachkraft behält den Überblick über die typischen Risiken von Wechselwirkungen. Dabei gilt es zum Beispiel Schnittstellenproblemen zu vermeiden oder aufgetretene Interaktionsschwierigkeiten der Gebäudetechniken zu lösen“, erklärt Brose.

Das erste Zertifikat dieser Art wurde nun erstmalig an Kevin Heneka der hensec.eu vergeben. Hensec.eu bietet neben Prüfungen im Bereich der technischen Sicherheit auch Lösungen für spezielle Sicherheitsanforderungen, in die sich die Security-Checks für Smart Buildings eingliedern soll: „Wir freuen uns ab sofort auch hochwertige und ganzheitliche Prüfungen der Gebäudesicherheit nach hohem VdS-Qualitätsanspruch durchführen zu können“, so Heneka.


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