Die integrierte Alu-Faltschiebetür „207“ an einer „offenen Ecke“ mit Holzverkleidung innen und integriertem lichtfilterndem Sonnen-Blickschutz von Centor in einem Objekt an der Sunshine Coast Mooloolaba in Australien. So eine Anlage hat das Unternehmen, wie Wagner im Gespräch mit der Redaktion erzählte, auch in dem Besprechungszimmer eines Industrieunternehmens im Raum Dresden eingebaut. Der Architekt konnte dadurch, so Wagner, 15 000 Euro für die Beschattungsanlage sparen. Wenn man die Klimadaten von Mooloolaba und Dresden vergleiche, sehe man, dass die Centor-Produkte für die verschiedensten Wetterlagen geeignet seien. „In Australien aber auch bei unserer größten Tochtergesellschaft in den USA sind alle extremen Wetterbedingungen zu finden, das heißt unsere Türen müssen weltweit, auch in Europa, perfekt funktionieren“, erklärt Wagner.
Die integrierte Alu-Faltschiebetür „207“ an einer „offenen Ecke“ mit Holzverkleidung innen und integriertem lichtfilterndem Sonnen-Blickschutz von Centor in einem Objekt an der Sunshine Coast Mooloolaba in Australien. Quelle: Centor

Bauelemente

02. February 2021 | Teilen auf:

Für Anspruchsvolle

Dorothea Körber

Das australische Unternehmen Centor möchte mit hochwertigen Faltschiebetürsystemen mit integriertem Insekten- und Sonnenschutz für Terrassen den deutschen Markt erobern, neuerdings vom hessischen Solms aus. Wir waren vor Ort und sprachen mit Jörg Wagner, General Manager Europe, über die Zukunft und Gegenwart des Herstellers.

Es könnte – etwas generationenversetzt – eine typische „erfolgreicher Auswanderer kehrt mit seiner Erfindung zurück in die Heimat“-Geschichte sein: Centor wurde 1951 von dem deutschen Ingenieur Frank Spork in Brisbane, Australien, gegründet. Er war, so die Unternehmenserzählung, 1930 nach Australien ausgewandert und genoss das Wetter in Queensland so sehr, dass Familientreffen stets draußen stattfanden. Der Fokus des Großvaters des heutigen Centor-Geschäftsführers Nigel Spork lag auf dem Design und der Herstellung von hochwertigen Beschlagsystemen. Zu Zeiten der Centor-Gründung stieg Nigel Sporks Vater Erwin Spork in die Firma ein, die damals entwickelten Beschlag- und Laufschienen-Prototypen seien noch heute in seinem Privathaus verbaut.

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