Das alteingesessene Metallunternehmen Triebenbacher, Kirchheim bei München, ist seit dem 1. Mai dieses Jahres Teil der Sommer Gruppe, Kirchheim/Teck. Foto: Sommer

Beschlag- und Sicherheitstechnik

04. August 2020 | Teilen auf:

Sommer Gruppe übernimmt Metallbauer Triebenbacher

Das alteingesessene Metallunternehmen Triebenbacher, Kirchheim bei München, ist nun von der Sommer Gruppe, Kirchheim/Teck, übernommen worden. Die Bauelemente, Beschläge und Services des traditionsreichen Metallunternehmens erweitern nach Unternehmensangabe das Produktspektrum der Gruppe um ein breites Angebot für Metallbauer und Schreiner. Unter dem Dach der Gruppe werden mittlerweile die Marken Sommer, Groke, Aperto, Metaku, Doco und Triebenbacher geführt.
Die Übernahme des 1936 gegründeten Unternehmens erfolgte bereits zum 1. Mai von der italienischen India Srl. Die Firma produziert und vertreibt ein breites Sortiment an Komponenten aus Edelstahl, Stahl, Schmiedeeisen und mehr zur Herstellung von Geländern, Zäunen, Hoftoren und Türen sowie Vordächern. Daneben sind auch Halbfertigwaren sowie komplette Produkte und Systeme für das Handwerk im Angebot. „Für unsere Gruppe ist Triebenbacher immens wichtig, da wir dadurch unsere Produktpalette abrunden und komplettieren. So können wir dem Fachhandel fast alle Produkte rund um das Haus offerieren“, erklärt Gerd Schaaf, CEO der Sommer Gruppe. Das Unternehmen soll, wie alle Marken der Gruppe, eigenständig weitergeführt werden.
„Wir werden Triebenbacher wieder zu seiner alten Stärke als Marktführer und erster Ansprechpartner für Metallbauer und Schreiner führen“, umreißt Schaaf das mittelfristige Ziel. Die Lieferfähigkeit werde verbessert, die Produktpalette teils erneuert und noch stärker auf die Bedürfnisse der Fachhandelspartner ausgerichtet. Modernste Smart Home-Anwendungen aus dem Hause Sommer sowie aktuelle LED-Beleuchtungskonzepte sollen mit den bisherigen dekorativen Metallen von Triebenbacher kombiniert werden. „So entwickeln wir innovative Anwendungen für den Endverwender und beleben die Märkte mit neuen Verkaufsimpulsen“, sagt Schaaf.