Die Zigbee Alliance versucht, einen übergreifenden Smart-Home-Standard zu etablieren. Quelle: Zigbee Alliance

Smarte Gebäude

15. September 2020 | Teilen auf:

Standard des Projekts „Connected Home over IP“  soll 2021 starten

Die Zigbee Alliance hat bekannt gegeben, dass der gemeinsame Standard, den das Projekt „Connected Home over IP“ zum Ziel hat (wir berichteten), 2021 starten wird.

Hintergrund: Im Dezember 2019 startete die Zigbee Alliance gemeinsam mit großen Partnern wie Amazon, Apple und Google, ein Projekt für einen gemeinsamen Smart-Home-Standard, um die nach deren Worten „fragmentierte Branche“ unter einem einzigen Konnektivitätsstandard zu vereinen.  Acht Monate später werde diese Vision tatsächlich umgesetzt, heißt es vonseiten der Allianz. Bis Ende 2020 werde das Projekt einen Spezifikationsentwurf vorzulegen. Es werde angestrebt, den Standard im Jahr 2021 zu veröffentlichen.

Die Zigbee Alliance sei mittlerweile auf mehr als 145 aktive Mitgliedsunternehmen angewachsen, Assa Abloy, Resideo, ST-Microelectronics und Tuya seien dem Board of Directors der Zigbee Alliance beigetreten. Diese Unternehmen würden aktiv zum Projekt beitragen und es fördern. Zu diesen Führungskräften gehören den Angaben zufolge Hunderte von Produkt-, Engineering- und Marketingexperten, die in 30 funktionsübergreifenden Teams arbeiten und sich auf das Markenversprechen konzentrieren, dass die angeschlossenen Geräte problemlos zusammenarbeiten.

Diese Teams haben den Angaben zufolge daran gearbeitet, eine Architekturübersicht mit einem definierten Verständnis des Protokolls und der Struktur des Projekts zu verfeinern.

Der Standard ziele zuerst auf folgende Smart-Home-Produktkategorien ab: Beleuchtung und Elektrik, (z. B. Glühbirnen, Leuchten, Steuerungen, Stecker, Steckdosen), HLK-Steuerungen (beispielsweise Thermostate, Wechselstromgeräte), Zugangskontrolle (wie etwa Türschlösser, Garagentore), Sicherheit (z. B. Sensoren, Detektoren, Sicherheitssysteme), Sonnenschutz, Fernseher, Access Points und Bridges.