In Österreich ging im vergangenen Jahr der Trend zu Sicherheitstüren der Widerstandsklasse RC 3. Foto: Hörmann

Bauelemente

21. February 2020 | Teilen auf:

Trend zu RC 3-Haustüren in Österreich

Die Herstellererlöse mit Außentüren in Österreich sind letztes Jahr 2019 um 2,4 Prozent auf 197,8 Millionen Euro gewachsen. Der Trend ging nach einer Marktstudie zu Haustüren und Wohnungstüren des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse klar zu Sicherheitstüren der Widerstandsklasse RC 3.
Von erwirtschafteten Umsatz entfielen 126,2 Millionen Euro auf Haustüren, die zu neunzig Prozent in Eigenheimen montiert wurden, und 71,6 Millionen Euro auf Wohnungstüren, zumeist im Geschoßwohnbau montiert. Insgesamt waren drei Viertel aller neu gekauften Haus- und Wohnungstüren als Sicherheitstür ausgeführt. Das entsprach einem Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber 2018. Während allerdings bei Wohnungstüren nahezu alle neu verkauften Türen als Sicherheitstür zertifiziert waren, lag die Quote bei Haustüren weiterhin nur etwas über fünfzig Prozent. Trotz alledem war laut der Marktforscher der Trend zu einer höheren Einbruchssicherheit in beiden Produktkategorien unübersehbar. Völlig unerwartet seien die Zuwächse im Jahr 2019 einzig aus dem Produktsegment der Sicherheitstüren mit Widerstandsklasse RC 3 gekommen. Noch im Jahr 2018 habe der Marktanteil bei neu verkauften Haus- und Wohnungstüren absatzseitig bei rund vier Prozent gelegen. Im vergangenen Jahr schoss gemäß der Studie dieser über 27 Prozent hinaus. Bei Haustüren erhöhte sich die Nachfrage um nahezu 170 Prozent gegenüber Vorjahr auf 2.450 Stück, bei Wohnungstüren um etwa ein Viertel auf 34.200 Einheiten. Der Zuwachs in der Widerstandsklasse RC 3 sei zulasten von Türen ohne Widerstandsklasse und Türen der Widerstandsklassen RC 1 und RC 2 gegangen.
Für 2020 erwarten die Marktforscher einen stabilen Anstieg um 2,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Im kommenden Jahr solle das Erlöswachstum auf 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr steigen.