Geschäftsklima
Mit 153,2 Punkten erreichte der Geschäftsklima-Index im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk einen neuen Spitzenwert. Grafik: Tischler NRW
wirtschaftliche Lage
Keine Verschlechterung in Sicht: Alle Betriebe, die sich an der Umfrage beteiligt haben, gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Lage im nächsten Halbjahr gleich bleibt oder noch weiter verbessert. GRafik: Tischler NRW
10.11.2016 Türen/Tore

Rekordkonjunktur bei Tischlern in NRW

Als so gut wie noch nie wird die wirtschaftliche Lage bei den Tischlern in Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage des Verbandes Tischler NRW. 69,4 Prozent der Betriebe beurteilen ihre derzeitige Lage als gut, 28,2 Prozent als befriedigend und nur 2,4 Prozent als schlecht. Der Geschäftsklima-Index erreichte mit 153,2 Punkten eine neue Rekordmarke, die über 30 Punkte über dem bisherigen Spitzenwert aus dem Frühjahr 2015 liegt.
Die Zahlen der Konjunkturumfrage des Fachverbandes korrespondieren dabei mit den Werten des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik: Demnach sind die Umsätze in den nordrhein-westfälischen Tischlereien im zweiten Quartal 2016 um 10,3 Prozent gestiegen.
Besonders signifikant ist die Tatsache, dass keiner der rund 260 Betriebe, die sich an der Konjunkturumfrage beteiligt haben, für das kommende halbe Jahr eine Verschlechterung der Geschäftslage erwartet. Rund ein Viertel (26,3 Prozent) erwarten sogar eine weitere Verbesserung, 73,7 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Konjunktur aus. Die durchschnittliche Auftragsreichweite in Höhe von 8,1 Wochen ist ebenfalls ein Indikator für die gute Auslastung der Tischlerbetriebe in NRW – sogar in kleinen Betrieben mit bis zu fünf Mitarbeitern ist die Auftragsreichweite mit 7,1 Wochen verhältnismäßig hoch.
Ein Großteil der Betriebe nutzt die gute wirtschaftliche Lage, um betriebliche Investitionen für die Zukunft voranzutreiben. Nur 12,7 Prozent der Betriebe geben an, dass sie ihre Ausgaben in diesem Bereich im vergangenen halben Jahr zurückgefahren haben. Rund ein Viertel der Betriebe (25,3 Prozent) hat hingegen die Investitionen noch weiter gesteigert.
Trotz der Rekordwerte für die aktuelle wirtschaftliche Lage liefert die Konjunkturumfrage einen Wermutstropfen: Obwohl durchschnittlich 59,9 Prozent der Betriebe angeben, dass im vergangenen Halbjahr die Einkaufspreise gestiegen sind, haben im Durchschnitt nur 26 Prozent der Tischlereien auch ihre Verkaufspreise erhöht. Hier gilt es für die Betriebe in Zukunft nachzubessern, um die Schere zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen nicht noch weiter auseinanderklaffen zu lassen.

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