01.02.2018 Türen/Tore

Eurobaustoff erwirtschaftet 6,11 Milliarden Euro Umsatz

Eurobaustoff
Einer der Bereiche, der zum guten Umsatz 2017 der Eurobaustoff beigetragen hat, waren die Bauelemente. Foto: Eurobaustoff

Das zentralabgerechnete Einkaufsvolumen der Eurobaustoff ist im Geschäftsjahr 2017 um 4,22 Prozent auf 6,11 Milliarden Euro gestiegen. „Eine hervorragende Leistung unserer Gesellschafter, die dieses Volumen mit nahezu gleicher Mannschaftsstärke bewältigt haben“, lobt Dr. Eckard Kern das Engagement in den Gesellschafterhäusern. Gleichzeitig warnt er vor zu hohen Erwartungen: „Mehr Umsatz zu generieren, wird immer schwieriger. Handwerk und Handel arbeiten am Limit, mehr Personal ist kaum zu bekommen. Die Folge: Hausbesitzer warten lange auf einen Handwerker und die Preise im Wohnungsbau ziehen im Spiel Angebot-und-Nachfrage an.“

Zu der Einwicklung in den Warenbereichen machte die Eurobaustoff nur vage Angaben: Die Entwicklung reiche „von einer schwarzen Null bis zu 8,5 Prozent plus“. „Eindeutige Gewinner“ mit einer überproportionalen Enwicklung des Einkaufsvolumens seien die Bereiche Holz und Bauelemente, der Tief- und GaLabau sowie Trockenbau und Dämmstoffe. Die Segmente Fliesen/Naturstein und Einzelhandel hätten ihre Umsätze 2017 nur unwesentlich verändert und gäben damit den derzeitigen Branchentrend wider.

„Mit dem neuen Jahr hat sich an der guten Konjunktur nichts verändert. Unser Einkaufsvolumen im Januar liegt deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Der Bauboom geht also weiter“, sagt Kern. Für das Kooperationsergebnis sei es auch erfreulich, neue Gesellschafter in der Gruppe begrüßen zu können. Neu dabei sind die BEZ-Gesellschafter sowie fünf Holz+Co.-Gesellschafter aus Österreich sowie Heinz Baustoffe in Ingolstadt und Neuburg/Donau, E. Raiss Baustoffhandel in Thannhausen mit 15 Standorten und der Holzhändler Gebhardt aus Cham.

 „In der deutschsprachigen D/A/CH-Region noch weitere Gesellschafter für die Eurobaustoff gewinnen zu können, wird sicherlich seltener. Fast alle Baufachhändler sind kooperiert. Aber es kommen immer häufiger ausländische Fachhändler auf uns zu, die mit uns zusammenarbeiten möchten. Wenn für beide Seiten eine Win-Situation realistisch ist, sind wir immer für eine Partnerschaft offen.“ Angesichts positiver konjunktureller Rahmenbedingungen erwarte die Eurobaustoff für 2018 ein leichtes Umsatzplus, so Kern. „Wir haben mit ein bis zwei Prozent plus geplant. Das ist realistisch, wenn die Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU bleiben wie sie heute sind.“

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