Smart Home
Bild: Pixabay
13.08.2018 Türen/Tore

Nur leichte Bewegung beim Preis für das intelligente Zuhause

Laut Home & Smart Preisindex sind die durchschnittlichen Preise für die Ausrüstung eines Musterhaushaltes mit Smart Home Geräten sind im Monat Juli minimal gesunken. Eine Smart Home Standardausstattung kostete im Juli demnach im Durchschnitt gerade einmal zwei Euro weniger als im Vormonat. Die Preise für die günstigsten Geräte hätten dagegen deutlicher nachgegeben. Die Preisdifferenz zwischen Standard- und Billigprodukten wird also noch größer. Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche Analyse der Preisentwicklungen durch Home & Smart, dem nach eigenen Angaben führenden unabhängigen Verbraucherportal für die Themen Smart Home, Internet of Things und E-Mobility. Die Experten hätten dafür die Preisentwicklungen der wichtigsten Smart Home Produkte für die Standardausstattung eines Musterhaushalts analysiert.

„Vor allem Anbieter günstiger Alternativprodukte in den verschiedenen Gerätekategorien drängen weiter auf den Markt. Die steigende Zahl von Anbietern und Produkten, führt zu mehr Wettbewerb und insgesamt sinkenden Preisen“, analysiert Thilo Gans, Geschäftsführer von Homeandsmart, das Marktgeschehen.

Von Juni auf Juli sind die durchschnittlichen Preise für eine Standardausstattung mit intelligenten Geräten für einen Musterhaushalt nur minimal gesunken. Im Juni lag der Home & Smart Preisindex für den definierten Haushaltswarenkorb bei 2.925 Euro. Nun ging er im Juli lediglich auf nun 2.923 Euro zurück.

Nach unten gingen laut des Preisindexes vor allem die Preise in der Kategorie Sicherheitstechnik. Die Preise hatten den Angaben zufolge bereits im Vormonat um etwa zehn Euro nachgegeben und seien nun erneut um durchschnittlich rund vierzehn Euro gesunken. Damit sei die Investition in die Sicherheit der eigenen vier Wände nun fast wieder zum Preisniveau zu Jahresbeginn erhältlich, nachdem sich die Geräte im Mai noch deutlich verteuert hatten.

„Durch neue Anbieter und neue Produkte steigt die Zahl verfügbarer Alternativen zu den Angeboten der etablierten Anbieter. Noch wehren sich viele Platzhirsche gegen den Preiskampf. Wenn sich diese Marktentwicklung jedoch so fortsetzt, werden sie bei den Preisen nachgeben müssen. Das dürfte sich dann für die Verbraucher auszahlen und das intelligente Zuhause zunehmend erschwinglicher machen “, erklärt Gans.

Zur Methodik: Der Home & Smart Preisindex Smart Home analysiert nach eigenen Angaben die Preise aus den relevanten Produktdatenbanken für Smart Home Geräte. Für die Preisanalyse wird ein Musterhaushalt zugrunde gelegt, der folgende Gerätekategorien beinhaltet: Hausautomation & Steuerung (Lautsprecher & Assistent, Assistent Set, WLAN Steckdosen), Heizung (Thermostate), Sicherheit (Rauchmelder, Tür-/Fenstersensoren, Türklingel, Türschloss, Überwachungskamera), Raumklima (Sensoren), Licht (Lichtsteuerungen, Lichtsteuerung Set) und Entertainment (Multiroom). In jeder Kategorie werde eine Standard-Ausstattung hinsichtlich der notwendigen Anzahl der Geräte definiert. Der den Berechnungen zugrunde liegende Warenkorb für den Musterhaushalt wird auf der Basis von Verkaufszahlen zusammengestellt.

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