Bau-Info-Consult Barrierefreiheit
Bau-Info-Consult hat für eine Studie 351 Bauprofis dazu befragt, welche Maßnahmen zur Barrierefreiheit in Bestandsbauten am häufigsten umgesetzt werden. Grafik: Bau-Info-Consult
28.08.2018 Türen/Tore

Studie über Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit in Bestandsbauten

Bau-Info-Consult hat für eine Studie 351 Bauprofis dazu befragt, welche Maßnahmen zur Barrierefreiheit in Bestandsbauten am häufigsten umgesetzt werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass in dieser Frage besonders oft die Verbreiterung von bestehenden Eingängen und Türen ganz oben auf dem Zettel steht. 36 Prozent der von Bau-Info-Consult interviewten im Wohnungsbau tätigen Architekten, Bauunternehmer, Trockenbauer, Maler und SHK-Installateure nennen spontan diesen Bauschritt.

Auch die nachträgliche Installation und Modernisierung von Aufzügen wird von 30 Prozent der Bauakteure als oft anzutreffende barriereminimierende Maßnahme beschrieben. Daneben beobachten die Bauakteure laut der Studie, dass bei Sanierungsprojekten auf die Verwendung rutschfester Böden (27 Prozent) sowie die nachträgliche Installation von Handläufen und Halterungen (19 Prozent) zurückgegriffen wird, um die Barrierefreiheit in bestehenden Wohnungen zu optimieren. Dies sind zum Teil Baumaßnahmen, die relativ einfach und kostengünstig – zum Beispiel bei der Montage von Griffen – durchgeführt werden können.   

Fast jeder sechste befragte Bauprofi hat in der barriereminimierenden Modernisierung zusätzlich den gesamten Themenbereich „Ebenerdigkeit“ in Blick: So sein Maßnahmen wie die Installation bodenebener Duschen (17 Prozent) oder die Entfernung von Bodenschwellen beziehungsweise Stufen (16 Prozent) bautechnische Schritte, die im Sanierungssegment zu einer Verbesserung der Barrierefreiheit führen. 

Die Schaffung größerer Räume – laut Bau-Info-Consult immerhin eines der Top-3 Aspekte barrierefreien Bauens im Neubau – wird im Sanierungssegment hingegen nur von jedem zehnten Bauakteur beobachtet. Dies sei nur logisch, da die Vergrößerung bestehender Räume oft mit einem immensen bautechnischen Aufwand (und Kosten) verbunden ist – zum Beispiel wenn Durchbrüche erforderlich werden. Im Neubau hingegen können großzügigere Raumschnitte schon vorab per Bauplanung umgesetzt werden.  

Die barriereminimierenden Maßnahmen im Bestands- und Neubau sein nur einige Ergebnisse der Jahresanalyse 2018/2019, der jährlichen Baustudie von Bauinfoconsult, die Anfang August erschienen ist.

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