Außentüren in Westeuropa
Der Markt für Außentüren in Westeuropa wird dieses Jahr so stark wachsen, wie schon lange nicht mehr. Grafik: IC
25.09.2018 Türen/Tore

Wachstumsspitze im Außentürenmarkt erreicht

Der Markt für Außentüren in Westeuropa wird dieses Jahr so stark wachsen, wie schon lange nicht mehr. Mit einem Plus von 3,9 Prozent in Wert erreicht das Wachstum 2017/18 auch seine Spitze für die kommenden Jahre. Bis 2021 wird das Wachstum mit einem CAGR von 3,4 Prozent in Wert etwas abkühlen. Das zeigt eine Studie von Interconnection Consulting.

In Deutschland steigt demnach der Markt 2018 um 3,7 Prozent. Das Bevölkerungswachstum bedeutet dort, dass jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen müssen, mehr also als der gegenwärtige Output von 263.000 Einheiten. „In Deutschland ist der soziale Wohnbau derzeit zwar nicht ausreichend, aber dennoch ein Markttreiber für den Außentürenmarkt“, erklärt Laszlo Barla, Autor der Studie. Großbritannien hat mit den Auswirkungen des Brexits zu kämpfen, kann aber nach dem schlechten Vorjahr, in diesem Jahr wieder etwas zulegen und sowohl den Absatz (+0,5 Prozent) als auch den Umsatz steigern (+1,5 Prozent). Das Wachstumstempo sollte in den nächsten Jahren sogar leicht ansteigen. In Frankreich wird der Markt um 7,3 Prozent zulegen. Das Wirtschaftswachstum und die Baufertigstellungen steigen dabei kontinuierlich. Auch in Italien steigt der Markt 2018 mit 5,2 Prozent stark an. Der Anstieg lässt sich dabei durch das Wachstum des Neubausektors erklären. Der Renovierungsmarkt, der fast drei Viertel des Gesamtgeschäfts ausmacht, legt demgegenüber nur um 3,3 Prozent zu. In Spanien liegt das Wachstum bei 3,8 Prozent in Wert. Interconnection erwartet, dass der spanische Markt bis 2021 mit einer jährlichen durchschnittlichen Wachstumsrate von 3,6 Prozent wächst.

PVC hat durch den sozialen Wohnbau und auch als kostengünstige Alternative über die Jahre Marktanteile in Westeuropa gewonnen. So wird der Marktanteil von PVC 2021 auf 26,3 Prozent ansteigen. 2012 betrug dieser noch 23,9 Prozent. Im Gegensatz dazu verliert Holz im gleichen Zeitraum Anteile und fällt hinter PVC auf Rang Drei zurück. Nach wie vor den größten Anteil hat Aluminium, welches seinen Anteil bis 2021 auf 28,8 Prozent steigern wird. Vor allem in der D/A/CH-Region ist Aluminium mit einem Anteil von 36,5 Prozent das größte Segment. Anders wiederum in Großbritannien und Irland, wo PVC das größte Segment mit 38,2 Prozent darstellt. Holz wiederum ist in den skandinavischen Ländern mit einem Anteil von 39,7 Prozent das beliebteste Material.

Mehr dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe der bauelement+technik.

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