Noblesse
Das Sanierungsverfahren des Türenherstellers Noblesse KG ist nach eigenen Angaben im Plan. Foto: Screenshot
05.06.2019 Türen/Tore

Sanierung von Noblesse läuft nach Plan

Das Sanierungsverfahren des Türenherstellers Noblesse KG ist nach eigenen Angaben im Plan. Der Geschäftsbetrieb laufe ohne Einschränkungen, Kunden und Lieferanten unterstützen das Unternehmen. Aufgrund der sehr guten Auftragslage werde ein Zweischichtbetrieb eingeführt.

„Die Beschäftigten stehen hinter dem Unternehmen und dem Restrukturierungskurs“, sieht Rechtsanwalt Matthias Krämer von der Sozietät Wellensiek als wichtige weitere positive Signale. Krämer ist seit Anfang Mai als Generalbevollmächtigter bei Noblesse tätig und koordiniert gemeinsam mit dem Geschäftsführer Heiner Berizzi und dem vorläufigen Sachwalter Dr. Michael Burkert den gesamten Restrukturierungsprozess. „Wir liegen bei allen Maßnahmen voll im Plan, zum Teil sind wir sogar über den Erwartungen“, zeigen sich Generalbevollmächtigter Krämer und vorläufiger Sachwalter Burkert erfreut über die Entwicklungen.

Starkes Interesse habe auch der eingeleitete Investorenprozess geweckt. Bereits jetzt, nur knapp drei Wochen nach Antragstellung auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung, sind bereits erste indikative Angebote von potenziellen Investoren eingegangen. Weitere Angebote von ernsthaften Interessenten sind angekündigt und sollen zum Teil noch diese Woche eingehen. „Wir sehen gute Chancen, uns in wenigen Wochen mit einem der Interessenten auf einen Einstieg bei Noblesse einigen zu können,“ sind sich Krämer und Burkert einig.

Hintergrund: Die Verantwortlichen der Noblesse KG hatten Anfang Mai 2019 beim zuständigen Amtsgericht Landau in der Pfalz einen Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung eingereicht. Das Gericht ist dem Antrag gefolgt. Für die Restrukturierung hat das Unternehmen den Sanierungsexperten Matthias Krämer zum Generalbevollmächtigten bestellt. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Dr. Michael Burkert aus Bad Kötzting. Das Unternehmen habe volle Auftragsbücher, müsse aber seine Finanzierung anpassen. Der Geschäftsbetrieb sei bis auf weiteres finanziell abgesichert und laufe vollumfänglich weiter.

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