Glaskongress 2018
Der Glaskongress 2018 fand im Auditorium der Porsche Leipzig GmbH statt. Foto: Bundesverband Flachglas

Rund 200 Gäste beim Glaskongress 2018

Rund 200 Gäste waren der Einladung des Bundesverbandes Flachglas (BF) und der Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) Mitte April nach Leipzig gefolgt. „Der Gedankenaustausch zwischen den angereisten Gästen hat wieder einmal wunderbar funktioniert – vor und hinter den Kulissen“, freut sich der BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs.

Der erste Tag des Glaskongresses 2018 startete mit den Hauptversammlungen von BF und GMI. Jochen Grönegräs berichtete über Projekte, darunter eine mit anderen Verbänden und Herstellern gemeinsam beauftragte Studie, die einen konkreten Vorschlag vorlegen wird, wie im Gebäudeenergiegesetz, dem Nachfolger der EnEV, Glas und Fenster nicht nur mit ihren Energieverlusten, also gemäß den U-Werten, sondern auch mit den Gewinnen in Form von Bilanzwerten betrachtet werden sollen. Außerdem stellte er die Aktivitäten der „Initiative Tageslicht“ vor, einer Marketing-Kampagne des BF.

Bei den Wahlen rückte Thomas Stukenkemper vom Flachglas Markenkreis in Nachfolge des ausgeschiedenen Jürgen Halbmeyer in den geschäftsführenden Vorstand nach. Florian Lindlbauer (Sanco Beratung Glas Trösch) und Till Reine (Velux) wurden neu in den erweiterten Vorstand gewählt. Außerdem stellte Achim Hannott vom HDH die Resultate der Pressearbeit für den BF vor.

Bei der GMI fielen grundlegende Beschlüsse: Dazu zählte die Einführung eines neuen Gütezeichens für heißgelagertes ESG, zusätzlich zum weiter bestehenden Gütezeichen für Mehrscheiben-Isolierglas, und die dadurch bedingte Umbenennung des Vereins in „Gütegemeinschaft Flachglas“ (GGF). „Hintergrund des neuen Gütezeichens ist der Wegfall nationaler Anforderungen an heißgelagertes ESG in der Bauregelliste nach dem EuGH-Urteil. Die Bauaufsicht sieht damit das erforderliche Sicherheitsniveau nicht gewährleistet, sodass in der DIN 18008 und in der VVTB Einschränkungen für die Verwendungen von heißgelagertem ESG in der Fassade ab vier Metern Höhe gemacht werden – sogar über ein völliges Verbot in diesen Anwendungen wurde schon beraten“, so Grönegräs. BF und GGF konnten nach eigenen Angaben erreichen, dass in die 18008 der Hinweis aufgenommen wurde, dass die neue Gütesicherung die Anforderungen erfüllt. Entscheidendes Merkmal sei eine regelmäßige Fremdüberwachung der Heißlagerungsöfen bei den Herstellern. „Unser Verband und unsere Gütegemeinschaft können damit entscheidend dazu beitragen, dass auch morgen noch im Hochbau dieses bewährte Produkt mit geprüfter Sicherheit verwendet werden darf“, bekräftigt Grönegräs.

Jochen Grönegräs abschließend zum diesjährigen Glaskongress: „Mit rund 200 Teilnehmern war die Veranstaltung so gut besucht wie noch nie. Auch der Anteil an Glasverarbeitern, den ‚typischen BF-Mitgliedern‘ unter den Teilnehmern, konnte erhöht werden.“

Der nächste Glaskongress findet am 3. und 4. April 2019 in Stuttgart statt.

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