Gute Stimmung auf der Nordbau 2018

Luftaufnahme Nordbau
Die 63. Nordbau verzeichnete rund 63.800 Besucher, knapp 2.400 weniger als 2017. Foto: Holstenhallen Neumünster

Die 63. Nordbau ist am Sonntag (9. September) nach fünf Messetagen zu Ende gegangen. Nach Angaben des Veranstalters kamen über 63.800 Besucher (Vorjahr: 66.200) und 800 Aussteller (Vorjahr: 849) aus 13 Ländern in die Holstenhallen in Neumünster. Trotz Besucher- und Ausstellerrückgang war die Stimmung in den Messegängen gut und die Besucherzahl an den Ständen nach einem eher verhaltenen ersten Tag im weiteren Verlauf der Messe zufriedenstellend, wie baustoffmarkt-online berichtet. Bestimmende Themen auf 69.000 Quadratmetern Freigelände und über 20.000 Quadratmetern Hallenfläche waren die fortschreitende Digitalisierung in der Bauwirtschaft, der Fachkräftemangel und intelligente Lösungen zur Energieeinsparung, sowie Kosteneffizienz im privaten wie auch im beruflichen Umfeld.

Auf 470 Quadratmeter präsentierte die größte Kompaktmesse für das Bauen im nordeuropäischen Ostseeraum zudem ihre Sonderschau zum Thema "safe@home - Sicher­heit und Smart Home fürs Zuhause". Unterstützt vom Verband norddeutscher Wohnungsunter­nehmen, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, dem Baugewerbeverband, der Koordinationsstelle für innovative Wohnformen und Pflege im Alter des Sozialministeriums Schleswig-Holsteins, der schleswig-holsteinischen Polizei und dem Innenministerium bildete die Sonderschau alle relevanten digitalen Einsatzmöglichkeiten ab. „Wir waren positiv überrascht, wie gut die Besucher teilweise über die verschie­denen digitalen Möglichkeiten informiert waren. Vielen Besuchern ging es nicht nur darum, wie man Haus­türen und Garagentore digital steuert”, erklärt Michael Berendes von der planetlan GmbH, der auf der Sonderschau die Smart Home Roadshow präsentierte.

Die Herausforderungen, die eine digitale Bau­stelle für alle Beteiligten vom Handwerker über den Planer bis hin zum Bauherrn mit sich bringen, war ein großer Schwerpunkt. "Mit dieser Sonderschau haben wir nicht nur viele Besucher erreicht, sondern viel Wertschätzung, Anerkennung und Respekt aus der Baubranche erfahren. Viele Firmeninhaber haben begriffen, dass die Qualifizierung der Mitarbeiter zu Kosteneffizienz, Arbeitssicherheit und zu mehr Verantwortlichkeit führen kann", sagt Dieter Schnittjer, Geschäftsführer beim Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM).

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