Euro-Windoor Glasstec
Die Veranstalter und Referenten der Konferenz „Daylight by EuroWindoor“ (v.l): Frank Koos, Markus Broich, Professor Peter Andres, Helle Carlsen Nielsen, Ferdinand Friedrichs und Professor Marc Fontoynont. Foto: Euro-Windoor

Großes Interesse an Euro-Windoor Tageslicht-Konferenz auf der Glasstec

Im Rahmen der Düsseldorfer Messe Glasstec hat Euro-Windoor eine Konferenz mit dem Titel „Daylight by Euro-Windoor: Tageslichtnutzung in Gebäuden – Neues zu Grundlagen und Planung“ abgehalten, die auf großes Interesse gestoßen ist. Die Referenten präsentierten unter der Moderation der Euro-Windoor-Vizepräsidentin Helle Carlsen Nielsen die neuesten Erkenntnisse aus der Tageslichtforschung und deren geschickter Implementierung in den Bauplanungsprozess sowie die neue europäische Norm EN 17037 für Tageslicht in Gebäuden, die im Herbst 2018 veröffentlicht wird.
In den Referaten des Tageslicht-Normungs-Experten Professor Marc Fontoynont, des Lichtplaners Professor Peter Andres sowie von Markus Broich vom BF Bundesverband Flachglas und Ferdinand Friedrichs vom Verband Fenster + Fassade (VFF) kam laut Veranstalter das ganze Spektrum der Bedeutung von Tageslicht in Gebäuden bis hin zu den neuesten Normentwürfen zur Sprache.
„Ich glaube, dass die Bedeutung des Tageslichts für Gesundheit, Wohlbefinden, Konzentration und Arbeitsleistung noch gar nicht wirklich in unserer Branche angekommen ist. Dabei zeigten das große Interesse an dieser Veranstaltung und die lebhafte Diskussion, dass das Thema an der Zeit ist“, betonte Frank Koos, Euro-Windoor-Generalsekretär. „Es gibt kaum ein stärkeres Argument als Tageslicht bei der Planung und beim Verkauf großer verglaster Elemente, sei es als Fenster oder Teil einer transparenten Fassade.“

Außerdem wurde auf der Veranstaltung die Ergebnisse der Euro-Windoor-Studie zum Umgang mit Fenstern und Außentüren aus Holz nach der Nutzungszeit („End-of-Life Treatment“) präsentiert. Das Holz der Elemente geht demnach europaweit gesehen nicht, wie bei dem europäischen Normungsentwurf zur Erstellung von Umweltproduktdeklarationen unterstellt, zu mehr als 50 Prozent auf Halde, sondern in die thermische Verwertung (Verbrennung) oder ins Recycling. David Mc Kinnon von dem dänischen Beratungsunternehmen Ramboll betonte in seinem Vortrag über die Ergebnisse der Studie, dass das europäische Komitee für Normung CEN den Schlussentwurf der EN 17213 „Fenster und Türen – Umweltproduktdeklaratioen - Produktkategorieregeln für Fenster und Türen“ entsprechend geändert hat.

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