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Startups in der Gebäudetechnik – erfolgreich im Gespräch mit den Fachbesuchern aus Industrie, Entwicklung, technischer Fachplanung, Systemintegration, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf den internationalen Leitmessen Light + Building und ISH in Frankfurt am Main. Foto: Messe Frankfurt / Jens Liebchen

Messe Frankfurt kooperiert mit Builtworld

Die Messe Frankfurt hat eine strategische Partnerschaft mit Builtworld geschlossen. Die Gesellschaft mit Sitz in München betreibt eine internationale Plattform von Firmen und Experten der Bau- und Immobilienwirtschaft. Ihr Ziel sei es, Innovationen zu fördern und die gebaute Welt von morgen aktiv zu gestalten – vom Planen, Bauen und Bewirtschaften über die Investition und Finanzierung bis zur Vermarktung von Immobilien und Projekten. Als exklusiver Kooperationspartner der neuen Fokusgruppe „Gebäudetechnik / Building Technologies“ im Ökosystem innovativer Immobilienwirtschaft der Builtworld werde die Messe Frankfurt ihr Programm an Innovationen und Startups auf diesem Gebiet ausdehnen.

Hintergrund: Von A wie Abrechnungssoftware bis Z wie Zutrittskontrollsystem – Planern, Entwicklern und Betreibern von privaten wie gewerblichen Immobilien steht die ganze Bandbreite an Anwendungen digitaler und integrierter Technologien zur Verfügung. Doch, welche Anwendung passt zur technischen Ausrüstung und ins Kostenmodell des Gebäudes, kurzum in den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes? – Auf den internationalen Messen Light + Building und ISH zeigen die Gebäudetechnik-Industrie und die Gewerke die progressiven Lösungen für die digitale Transformation in den Gebäuden und Quartieren der Zukunft.

Die digitale Vernetzung der Technologien und Gewerke hat auch in Form des Building Information Modeling (BIM) und mit dem Einbeziehen von digitalen Planungsszenarien des „Digitalen Zwillings“ (digital twin) bereits eine erste Etappe auf dem Weg zur digitalen Transformation in Planung, Betrieb und Wartung erreicht.

In ähnlicher Weise ergeben sich in der Immobilienwirtschaft digitale Modelle und Prozesse zur optimierten Projektierung, Entwicklung und Vermarktung von Liegenschaften. Auf diesem noch jungen, „Prop-Tech“ (Property Technology) genannten Gebiet sind Startups aktiv, die für die Umsetzung ihrer neuen digitalen Lösungen Partner und Investoren in Industrie, technischer Entwicklung und Anwendung suchen.

„Die Zusammenführung dieser beiden gebäudebezogenen Branchen ist ein mehr als naheliegender, nächster Schritt der Synergie auf dem Weg zum digital gesteuerten Management von Gebäuden“, sagt Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleitung der Messe Frankfurt.

Erstes Produkt der Zusammenarbeit wird die Präsenz der „Construction Innovation Platform“ mit der Fokusgruppe Gebäudetechnik auf der kommenden Light + Building im März 2020 sein. Die Besucher erwarte ein Mix aus innovativen Anbietern, Experten- und Vortragswissen und Networking-Ambiente. Erste Planungen drehen sich um die „Tech Alley“ – eine Präsentation von entlang den Fragestellungen der digitalen Gebäudetechnik kuratierten Startups. Die gemeinschaftliche Ausstellung der Firmen werde begleitet von einem Innovationsforum, das die fortschreitende digitale Transformation der gebauten Welt mit Expertenvorträgen und Pitches thematisiert.

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