Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann
Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, CEOs der Nürnberg-Messe (v.l.), präsentieren das neue Bauvorhaben „NCC Süd“. Foto: NuernbergMesse/Bischof&Broel

Nürnberg-Messe erwartet Umsatzrekord und investiert 500 Millionen Euro

Auf der Jahrespressekonferenz hat die Nürnberg-Messe unter anderen bekannt gegeben, dass für 2020 ein neuer Umsatzrekord erwartet wird. Zudem wurde ein Gesamtinvest in den Jahren 2020 bis 2027 für Immobilien und Infrastruktur am Heimatstandort von insgesamt 500 Millionen Euro verkündet.

Hintergrund: Nürnberg-Messe-CEO Peter Ottmann kündigte auf der Jahrespressekonferenz „ein echtes Knallerjahr“ an: Das fränkische Messeunternehmen werde ab Ende 2024 mit dem NCC Süd „ein weiteres architektonisches wie funktionales Highlight des Messezentrums setzen“ und dafür rund 200 Millionen Euro investieren. Auf das kommende Geschäftsjahr blicke man „grundsätzlich optimistisch“, konstatiert Ottmanns CEO-Kollege Dr. Roland Fleck: Die Vorbuchungen der Aussteller seien sehr positiv und der dynamische Wachstumskurs des Unternehmens setze sich national wie international weiter fort. Angestrebt werde für 2020 ein Umsatz von rund 350 Millionen Euro; 2019 habe man als erfolgreichstes ungerades Jahr der Unternehmensgeschichte mit über 280 Millionen Euro abgeschlossen.

Für die beide Geschäftsführer steht fest, dass 2019 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr war: fünf Prozent mehr Aussteller, vier Prozent mehr Aussteller-Standfläche und drei Prozent mehr Besucher haben sich nach ersten Prognosen auf den internationalen und nationalen Fachmessen in Nürnberg im letzten Jahr eingefunden. Wachstumsraten, die erneut deutlich über der „Seitwärtsbewegung des deutschen Messemarktes“ liegen, so Ottmann. Insgesamt betrage das Plus bei der Ausstellerstandfläche der Fachmessen der Nürnberg-Messe in den vergangenen fünf Jahren 22 Prozent. Als Konsequenz daraus ergebe sich ein weiterer Ausbaubedarf des heimischen Messezentrums. Zielvorgabe der CEOs: Nürnberg soll ab 2024 das leistungsstärkste Messegelände Europas bieten, was Kompaktheit und Parallelbetrieb betrifft.

Das neue NCC Süd stellt laut Dr. Fleck sei das künftige Herzstück des Ensembles „The new Süd“. In Summe entsteht durch „The new Süd“ eine Bruttoausstellungsfläche in Höhe von rund 32.000 Quadratmetern. Im Zeitraum 2014 (Fertigstellung Halle 3A) bis 2024 (Fertigstellung NCC Süd) liege die Gesamtinvestition für „The new Süd“ bei rund 300 Millionen Euro.

Die Ankündigung der beiden CEOs zum neuen NCC Süd sei gleichzeitig die höchste Einzelinvestition des bereits Anfang 2017 vorgestellten „Zukunftsprogramms Immobilie, Infrastruktur und Innovationen“ der Nürnberg-Messe Group, das für den verbleibenden Zeitraum 2020 bis 2027 allein 500 Millionen Euro für Immobilien und Infrastruktur umfasse.

Das neue Geschäftsjahr geht die Nürnberg-Messe optimistisch an, betont Ottmann. Die Vorbuchungen der Aussteller, das inhaltliche Besetzen von Trendthemen oder der Ausbau der internationalen Messe-Produktfamilien begründeten diese positive Geschäftserwartung. „Wir sehen damit auch für 2020 große Chancen, dass wir unseren Erfolgskurs konsequent weiter fortsetzen. Insgesamt strebt die Nürnberg-Messe in 2020 einen neuen Rekordumsatz in Höhe von rund 350 Millionen Euro an“, so Messe-CEO Dr. Fleck.

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