Viele Verbraucher haben noch kein Interesse an Smart-Home-Technik oder große Bedenken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMU).
Mehr als ein Viertel (26 Prozent) aller Befragten wollen demnach gar keine Smart-Home-Geräte nutzen. Bedenken gibt es vor allem wegen Datenschutz, fehlender Kompatibilität und zu hoher Kosten. „Die Umfrage zeigt, dass vielen Verbrauchern das Sparpotenzial durch Digitalisierung noch immer nicht bewusst ist“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online: „Vor allem beim Heizen können Smart-Home-Geräte helfen, die Kosten und den CO2-Ausstoß zu senken. Solche Werkzeuge für wirksamen Klimaschutz sollten bekannter gemacht und stärker gefördert werden. Digitalisierung und Monitoring müssen für Verbraucher greifbarer werden.“
Laut Umfrage ist es den Herstellern noch nicht gelungen, in Sachen Datenschutz zu überzeugen. Außerdem sehen viele Verbraucher kaum Möglichkeiten, um Geräte verschiedener Anbieter und in mehreren Bereichen des Haushalts zu kombinieren. Nur wenige nutzen zudem Fördermittel für die Digitalisierung ihres Zuhauses. An der Umfrage haben den Angaben zufolge mehr als 1.400 Verbraucher teilgenommen.

Viele Verbraucher haben noch kein Interesse an Smart-Home-Technik oder große Bedenken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMU). Grafik: www.mein-klimaschutz.de
2019-09-23T15:40:00Z Verbraucher mit wenig Interesse an Smart Home und vielen Bedenken
zuletzt editiert am 24. August 2020