Beim ersten virtuellen Betriebsrundgang der Schlüsselregion führte Nadine Rajabpour,  eine Klasse des Berufskollegs per Video-Konferenz durch die Produktion von KFV.
Beim ersten virtuellen Betriebsrundgang der Schlüsselregion führte Nadine Rajabpour, verantwortlich für die Ausbildung bei KFV, eine Klasse des Berufskollegs per Video-Konferenz durch die Produktion von KFV. (Quelle: KFV)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2020-11-24T08:37:23.004Z Virtuelle Betriebsrundgänge für potenzielle Auszubildende

Der Verein die Schlüsselregion hat den ersten virtuellen Betriebsrundgang für Schüler des Berufskollegs Niederberg bei KFV Karl Fliether durchgeführt. Die Firma mit Sitz in Velbert stellte ihre Produktion vor und informierte über die Ausbildung im Betrieb.

Hintergrund: In Zeiten von Corona müssen auch Ausbildungsbetriebe neue Wege gehen, um geeignete Auszubildende zu finden. Deshalb hat die Schlüsselregion gemeinsam mit dem Berufskolleg Niederberg (BKN) und der Firma KFV Karl Fliether das Konzept des virtuellen Betriebsrundgangs entwickelt. Nadine Rajabpour, verantwortlich für die Ausbildung bei KFV, führte dazu mit Handy und Selfiestick die Jugendlichen der Höheren Handelsschule durch den Betrieb, vom Wareneingang bis zum Versand, vorbei an Prüflabor und Werkzeugbau, der Instandhaltung und dem Lager.

„Ihr seht hier im laufenden Betrieb auf einen Blick die Stationen des Produktes, bis es schließlich zum Kunden kommt“, erzählt Rajabpour vor laufender Handy-Kamera, während die Schüler des Berufskollegs vor ihren Bildschirmen im Medienraum des BKN folgen. „Da persönliche Begegnungen zwischen Schülern und Betrieben ja leider derzeit schwierig sind, haben wir uns dieses Format überlegt: Die Firma kommt virtuell direkt in die Klasse“, erklärt Dr. Thorsten Enge, Geschäftsführer der Schlüsselregion und Organisator des Projekts.

Im Nachgang zur Betriebsbesichtigung hatten die Schüler die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Ausbildung zu stellen. Gemeinsam mit ihren Auszubildenden, Moana von Oldenburg und Monika Kuczmera, berichtete Rajabpour vom Bewerbungsverfahren, dem Start als Azubi im Unternehmen und den verschiedenen Aufgabenbereichen.

Das Konzept komme gut an: „Für uns war es eine sehr spannende Erfahrung, den Schülern unseren Betrieb auf eine ganz neue Art und Weise näher zu bringen. Es haben sich interessante Gespräche entwickelt und wir haben einige Interessenten für unsere Ausbildungsstellen gefunden“, berichtet Rajabpour. Und auch Lars Bleibtreu, Abteilungsleiter der Höheren Handelsschule beim BKN, freut sich über die gelungene Veranstaltung: „Viele unserer Schüler der Höheren Handelsschule haben Interesse an einer kaufmännischen Ausbildung. Da ist der virtuelle Betriebsrundgang eine tolle Möglichkeit, einen Betrieb kennen zu lernen und in Kontakt mit Ausbildungsleitung und Azubis zu kommen.“

Weitere virtuelle Betriebsbesichtigungen sollen folgen.

zuletzt editiert am 24. November 2020
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