Der Herstellerumsatz mit Sonnenschutzsystemen zur Außenbeschattung ist im Jahr 2018 in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 197,3 Millionen Euro gewachsen. Foto: Markilux

Bauelemente 2019-04-10T14:34:31Z Wachstum bei Sonnenschutzsystemen in Österreich

Der Herstellerumsatz mit Sonnenschutzsystemen zur Außenbeschattung ist im Jahr 2018 in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 197,3 Millionen Euro gewachsen. Angeschoben wurde der Markt nach einer Erhebung von Brancheradar.com Marktanalyse vom Neubau und von Nachrüstungen im Gebäudebestand gleichermaßen. Im Neubau lieferte demnach der Nicht-Wohnbau die entscheidenden Wachstumsbeiträge. Der Grund dafür liegt in dem sich entwickelten Markt für Glasfassaden. Nachdem sich bereits 2017 die montierte Fläche substanziell um knapp zehn Prozent erhöhte, stieg der Bedarf im vergangenen Jahr nochmals um gut fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Im Bestandsgeschäft zog sich der Aufschwung indessen weitgehend gleichförmig durch alle Gebäudetypen und war wohl vielerorts auch auf die Erfahrungen mit der langen Phase von extrem heißen Tagen im Jahr 2017 zurückzuführen. Ähnlich wie bei Klimaanlagen wirken sich durch das Wetter motivierte Kaufentscheidungen oftmals erst im darauffolgenden Jahr positiv auf die Nachfrage aus, da im laufenden Jahr mitten im Sommer die für kurzfristige Bestellungen notwendigen Montagekapazitäten zumeist einfach nicht vorhanden sind.
Vom Gesamtumsatz entfielen im Jahr 2018 rund 45 Prozent auf Außenjalousien und Raffstores, 26 Prozent auf Rollläden, 15 Prozent auf Gelenkarmmarkisen, sieben Prozent auf Vertikalmarkisen und der Rest auf Wintergarten-Beschattungen und motorisierte Sonnensegel.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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