Das Bild zeigt die wagenlange Auffahrt zu einer Garage mit doppelflügeligem Tor, das im oberen Drittel Scheiben verbaut hat und sich wie eine Tür über seitlich angebrachte Bänder öffnen lässt. Das Tor ist weiß und in einem grauen Holzbau mit spitzem Giebel eingebaut. Diese Garage steht etwas vorgezogen seitlich von einem Haus im gleichen Stil. Die Gegend mutet US-amerikanisch an.
Der Umsatz mit Garagentoren ist im Jahr 2020 in Österreich zurückgegangen. Quelle: Theredbeardagency/Pixabay

Bauelemente

22. February 2021 | Teilen auf:

Weniger Tore in Österreich verkauft

Die durch die Corona-Krise ausgelösten wirtschaftlichen Verwerfungen sind im vergangenen Jahr auch am Markt für Garagen- und Industrietore zu spüren gewesen. Laut aktuellem Branchenradar Garagentore und Industrietore in Österreich schrumpften die Herstellererlöse im Jahr 2020 um knapp ein Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 125,6 Millionen Euro. In Anbetracht der Umsatzeinbrüche in anderen Wirtschaftssektoren kann von einem glimpflichen Verlauf gesprochen werden.

Zudem gab es einen Rückgang ausschließlich bei Garagentoren, während Industrietore aufgrund signifikant steigender Preise zumindest ein moderates Umsatzplus erzielten. So erhöhten sich etwa die durchschnittlichen Verkaufspreise für Rolltore um 9,5 Prozent und für Sektionaltore um 4,1 Prozent. Absatzseitig lagen beide Warengruppen um rund zweieinhalb Prozent im Minus. Bei Garagentoren sank nach Angaben der Marktforscher vor allem die Nachfrage aus dem Ersatz- und Nachrüstungsgeschäft, bei Industrietoren fehlten die Investitionen aus dem Neubau. Vom Umsatzrückgang betroffen waren alle Produktgruppen – mit Ausnahme von Rolltoren und Sektionaltoren – insbesondere aber Schnelllauftore.

Bereits im laufenden Jahr soll der Markt wieder an Dynamik gewinnen. Laut der Prognose ist 2021 mit einem Umsatzplus von 2,7 Prozent gegenüber Vorjahr und im kommenden Jahr sogar mit plus 4,3 Prozent gegenüber Vorjahr zu rechnen. Für Wachstumsimpulse sollen, neben einem robusten Neubauwachstum, bei Garagentoren aufgeschobene Ersatz- und Nachrüstungsinvestitionen sorgen und bei Industrietoren Nachzieheffekte aus coronabedingten Bauverzögerungen.