Die überregional tätige Wies Fensterbau GmbH mit Sitz in Spabrücken hat am 9. März wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Bad Kreuznach einen Insolvenzantrag gestellt. Foto: Screenshot

Bauelemente

11. March 2020 | Teilen auf:

Wies Fensterbau stellt Insolvenzantrag

Die überregional tätige Wies Fensterbau GmbH mit Sitz in Spabrücken hat am 9. März wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Bad Kreuznach einen Insolvenzantrag gestellt. Das Familienunternehmen, das sich seit vielen Jahren schon auf den innovativen und qualitativ hochwertigen Fensterbau sowie auch auf den Vertrieb von Fenstern und Türen spezialisiert hat, beschäftigt insgesamt 66 Mitarbeiter. Das Amtsgericht hat am 10. März Rechtsanwalt Jens Lieser von Lieser Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Angestrebt wird eine nachhaltige Sanierung und langfristige Zukunftslösung des 1949 gegründeten Unternehmens. Trotz der Insolvenz soll der Geschäftsbetrieb stabil und uneingeschränkt weitergehen und Aufträge im vollem Umfang weiter angenommen und bearbeitet werden. „Die Bauwirtschaft boomt derzeit, sodass es nach wie vor einen erheblichen Bedarf an den Produkten und Leistungen von Wies Fensterbau gibt. Die Qualitätsprodukte des Unternehmens, wie etwa die Fensterprofile ohne Stahlkern, und die gut ausgebildeten und motivierten Facharbeiter stimmen mich optimistisch. Daher sehe ich gute Chancen für eine Sanierung und Fortführung“, sagt Lieser.
Ziel sei der Verkauf an einen neuen Investor im Rahmen einer übertragenden Sanierung und der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze. Zu diesem Zweck wird der vorläufige Insolvenzverwalter in den nächsten Wochen Gespräche mit Gläubigern, Banken und potentiellen Investoren führen.