Nahaufnahme eines auffälligen roten Schildes mit einem weißen Symbol einer Überwachungskamera auf einer Fachmesse, während im unscharfen Hintergrund Geschäftsleute an einem Messestand kommunizieren.
Das Interesse an modernen, technologiegestützten Sicherheitslösungen wächst stetig. So etwa bei der Videotechnik: Laut den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des ZVEI ist der Anteil derjenigen, die entsprechende Investitionen erwägen, gegenüber 2024 von 26 auf 29 Prozent gestiegen. (Quelle: Messe Security Essen)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2026-09-04T16:00:00Z Aktuelle Ergebnisse: Immer mehr Sicherheitstechnik in deutschen Haushalten

Laut einer aktuellen Umfrage des ZVEI ist das Sicherheitsbewusstsein unverändert hoch, gleichzeitig verschieben sich die Investitionen und Interessen. Vor allem Videotechnik, Cybersicherheit und moderne Sicherheitslösungen gewinnen für die Deutschen an Bedeutung, berichtet der Verbande der Elektro- und Digitalindustrie. Insbesondere Familien zeigten eine hohe Bereitschaft, in den Schutz ihres Zuhauses zu investieren. Die Ergebnisse machen deutlich: Sicherheit wird zunehmend technologisch gedacht, so der Verband.

Familien ist Schutz besonders wichtig

Demnach ist Sicherheit im eigenen Zuhause für die Deutschen nicht verhandelbar: 84 Prozent der Befragten geben an, dass der Schutz des eigenen Heims einen hohen Stellenwert für sie hat. Damit bleibt das Sicherheitsbedürfnis auf dem sehr hohen Niveau der beiden Vorjahre. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist Sicherheit immerhin für rund zwei Drittel ein wichtiges Thema. Mit zunehmendem Alter wächst die Bedeutung deutlich: Höchstwerte gibt es in der Altersgruppe ab 65 Jahren, heißt es in einer Mitteilung.

Gestiegenes Unsicherheitsgefühl

Der Blick auf die Motive zeigt: Es geht längst nicht mehr nur um nüchterne, rationale Vorsorge. Zwar nennt jeder zweite Befragte allgemeine Prävention als Grund für Investitionen in Sicherheitstechnik. Gleichzeitig gibt mehr als ein Drittel an, dass ein gestiegenes Unsicherheitsgefühl die Anschaffungsentscheidung beeinflusst. Sicherheit wird damit zu einer Frage von Schutz und Lebensqualität gleichermaßen. Die Menschen möchten Risiken vorbeugen und gleichzeitig das Vertrauen in die Sicherheit ihres unmittelbaren Umfelds stärken, so der ZVEI. Besonders deutlich zeige sich dies bei Familien. Haushalte mit Kindern erwägen demzufolge deutlich häufiger Investitionen in Sicherheitstechnik als Haushalte ohne Kinder.

Vom Einbruchschutz zur vernetzten Sicherheit

Das Interesse an modernen, technologiegestützten Sicherheitslösungen wächst stetig. So etwa bei der Videotechnik: Der Anteil derjenigen, die entsprechende Investitionen erwägen, ist gegenüber 2024 von 26 auf 29 Prozent gestiegen. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher bieten Kamerasysteme einen deutlichen Mehrwert: Sie schaffen den direkten Blick auf das eigene Zuhause und vermitteln ein hohes Maß an Überblick.

Cybersicherheit bleibt wichtig

Auch Cybersicherheit behauptet ihren Platz unter den wichtigsten Investitionsfeldern. Mit 27 Prozent liegt sie nahezu gleichauf mit dem Einbruchschutz. Das verdeutlicht, dass Sicherheit heute nicht mehr nur Türen, Fenster und Gebäude umfasst. Der Schutz digitaler Geräte, persönlicher Daten und vernetzter Anwendungen ist für viele Menschen längst selbstverständlich. Auch hier zeigt sich: Sind Kinder im Haus, wird mehr für den Cyberschutz getan, teilt der ZVEI mit.

Sicherheit wird ganzheitlicher gedacht

Die Ergebnisse zeigen damit laut Verband eine klare Entwicklung: Sicherheit wird ganzheitlicher gedacht. Gefragt sind Lösungen, die physische und digitale Risiken gleichermaßen berücksichtigen und den Menschen ein hohes Maß an Schutz und Kontrolle bieten.

Civey hat für den ZVEI vom 23. bis 29. Juni 2026 rund 5.000 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,6 Prozentpunkten.

zuletzt editiert am 03. September 2026
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