Das Türen- und Zargenwerk von Prüm in Weinsheim soll ab 2023 bei gleicher Mitarbeiterzahl jeweils rund 3,4 Millionen Türen und Zargen jährlich produzieren.
Das Türen- und Zargenwerk von Prüm in Weinsheim soll ab 2023 bei gleicher Mitarbeiterzahl jeweils rund 3,4 Millionen Türen und Zargen jährlich produzieren. (Quelle: Arbonia)

Bauelemente 2021-10-26T07:09:22.845Z Arbonia plant weitere Produktionssteigerung bei Türen und Zargen

Seine Indikationen zur finanziellen Zielsetzung bis zum Jahr 2026 sowie ein Update auch zur Division Türen präsentiert heute Arbonia beim Capital Markets Day 2021 im deutschen Plattling. Demnach arbeitet die Division Türen weiterhin auf das Ziel hin, ihre führende Position als zentraleuropäischer Zulieferer für Türen und Glaslösungen auszubauen. Auf Basis bereits getätigter und im kommenden Jahr noch folgender Investitionen in Kapazitäts- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Erhöhung von Marktanteilen in ihren Heim- und Zielmärkten strebt die Division bis zum Jahr 2026 einen Nettoumsatz in der Größenordnung von 725 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet 678,61 Millionen Euro)  und eine entsprechende EBITDA-Marge von mehr als 15 Prozent an.

Der Kapazitätsausbau der Division Türen verlaufe schneller als ursprünglich geplant. Seit 2017 wurde die Kapazität bereits von je etwa 2,1 Millionen Türen und Zargen um rund 25 Prozent auf aktuell 2,6 Millionen pro Jahr gesteigert. Nach Beendigung des Großteils der Wachstumsinvestitionen im Jahr 2023 mit der Inbetriebnahme des neuen Zargenwerks im deutschen Weinsheim (Prüm-Werk) werde die Division in der Lage sein, bei gleicher Mitarbeiterzahl jeweils rund 3,4 Millionen Türen und Zargen jährlich zu produzieren. Die Kapazitätssteigerung von über 60 Prozent seit dem Jahr 2017 erlaube der Division, die aktuell aufgrund der hohen Nachfrage und des Auftragsbestands notwendigen, teuren Schichten einzustellen, was einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Margen haben werde.

zuletzt editiert am 26. Oktober 2021
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