bauelement+technik 05/2010

Editorial: Gefühl oder Verstand?

Marketing ist ja so eine Sache. Notwendig, gewiss, aber eben doch so eine Sache. Oft investieren Unternehmen viel Geld und entwickeln eine Kampagne.

„Bombig“ hat sich der deutsche Fenstermarkt laut VFF-Präsidumsmitglied Bernd Kramer die letzten Jahre entwickelt. Auch aufgrund staatlicher Fördergelder. Doch die laufen Ende 2010 größtenteils aus. Zeit also für neue Verkaufsargumente. Ende August stellte der VFF in Frankfurt die Kampage „Neue Fenstersparen Geld“ vor. Die bauelement+technik-Redaktion war dabei.

Der Vollsortimenter Wertbau feierte Anfang August sein 20-jähriges Bestehen. Die bauelement+technik-Redaktion folgte einer Einladung der Familie Taig ins Thüringsche Langenwetzendorf und bekam dort Einblicke in die Geschichte, Entwicklung und Zukunftspläne des Unternehmens.

Die staatliche KfW hat zum 31. August 2010 Einzelmaßnahmen und Sonderförderungen im Förderbereich „Energieeffizientes Sanieren“ eingestellt. Zur Begründung hieß es, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in diesem Bereich hätten die unerwartet hohe und im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegene Nachfrage nicht abdecken können.

Das Land Hessen prescht beim Thema Gebäude-Energieeffizienz voran. Während passivhaustaugliche Energiewerte in ganz Deutschland erst im Jahr 2019 erwartet werden, teilten Hessens Umweltministerin Silke Lautenschläger und Finanzminister Karlheinz Weimar Mitte August in Wiesbaden mit, es gälten ab sofort im staatlichen Hochbau des Landes neue, einheitliche Standards für die Energieeffizienz von Neubauten und Bestandsgebäuden.

Am Wochenende des 6. und 7. Novembers 2010 präsentieren sich Tischler- und Schreinerbetriebe in ganz Deutschland der Öffentlichkeit. Im Norden der Republik ist der „Tag des Tischlers“ angesagt, im Süden der „Tag des Schreiners“. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Und das aus gutem Grund: „Großer Bahnhof bei Ihrem Innungs-Tischler“ beziehungsweise „Innungs-Schreiner“ lautet das Motto der Veranstaltung.

Laut dem Fachverband NW blickt die Mehrheit der Metaller zunehmend besorgt in die Zukunft. Zur erwarteten Geschäftsentwicklung befragt, gaben nur 40 % an, eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu erwarten.

Mit der ersten Ausgabe der fensterbau/frontale India betritt die Fachmesse für Fenster, Tür und Fassade Anfang nächsten Jahres den zukunftsträchtigen Markt auf dem indischen Subkontinent.

Die FAZ meldete kürzlich, dass bereits 54 % der Unternehmen und Organisationen in Deutschland soziale Medien einsetzen. Auch wir bewegen uns seit kuzem in diesem Feld und nutzen den 2006 ein geführten Kurznachrichtendienst twitter für unsere Online-Kommunikation.

Kneer-Südfenster, Komplettanbieter für Fenster und Haustüren, hat an seinem Stammsitz in Westerheim ein neues Bürogebäude errichtet. Daran angeschlossen ist ein Ausstellungszentrum zur Präsentation der Produkte und Beratung der Kunden.

Interview mit Horst Kneer, Geschäftsführer Kneer-Südfenster, über die Vergrößerung seines Unternehmens und die Entwicklung des Fenstermarkts.

Das Institut für Fenstertechnik (ift) ist überzeugt, dass jetzt die Weichen für den Energie- und Ressourcenverbrauch der nächsten 30 Jahre gestellt werden. Ein Schwerpunkt der Rosenheimer Fenstertage am 7. und 8. Oktober 2010 wird deshalb auf Informationen zu Zukunftstechnologien liegen.

Renommierte Referenten kamen vor kurzem zum „Zukunftssymposium Klima + Energie“ in den Audimax der Hochschule Hof. Der Polymerspezialist Rehau wollte mit der Prestige-Veranstaltung seine strategische Ausrichtung hin zu nachhaltigen Energielösungen untermauern.

Um Mitarbeiter für verantwortungsvolle Positionen zu qualifizieren, startet der Fachverband Tischler NRW Ende Oktober 2010 erstmals einen Lehrgang zum „Fachbauleiter“ und Anfang November einen neuen Lehrgang zum „Fertigungsplaner“.

Den Teilnehmern der Partner-Aktion 2010 stellt der Profilhersteller Veka, Sendenhorst, auch in diesem Jahr wieder unterschiedliche Werbemittel mit einem eigens entwickelten Aktionsmotiv zur Verfügung.

Die neue Richtlinie 07 des Fachverbands Tageslichtund Rauchschutz e. V. (FVLR) gibt Planern und Errichtern von Brandschutzanlagen Planungshinweise und Vorgaben für den Montageort von manuellen Auslöseeinrichtungen (Bedienstellen) für natürliche RWA.

Die Mitglieder der Gütegemeinschaft Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen, Gießen, haben die bestehenden Güte- und Prüfbestimmungen ergänzt und überarbeitet.

Tremco illbruck, Köln, systematisiert seine Produktplatte. Ab sofort tragen alle Produkte einen Code aus Buchstaben und Ziffern, der Händlern und Verarbeitern die Suche erleichtern soll.

Die Garant Türen und Zargen GmbH kommt mit einem frisch konzipierten Schulungskonzept auf den Markt.

Rehau hat zum 1. Juli 2010 Dr. Stefan Girschik zum COO (Chief Operating Officer) der Gruppe ernannt. Der 40-jährige leitet in dieser Funktion künftig den Zentraleinkauf und verantwortet das Ressort Regionen im weltweit zuständigen Group Executive Board.

Der langjährige Geschäftsführer des österreichischen Fensterherstellers Internorm, Silvio Spiess (Bild mittlere Spalte oben), hat Ende Juni überraschend das Unternehmen verlassen.

Seit 1. August 2010 ist Herr Dr Klaus Petry (344) neuer Leiter Zentrallogistik der profine Group. Er folgt Herrn Thilo Ackermann, der das Unternehmen laut Pressemitteilung auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Der Präsident des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland, Alfred Jacobi, ist am 31. August 2010 nach schwerer Krankheit in Bochum gestorben.

Seit rund sechs Monaten ist neue EG-Maschinenrichtlinie „2006/42/EG“ in Kraft. Was das vor allem für die Verarbeiter bedeutet, erläutert Christoph Kern, Geschäftsführer der D+H Rauchabzug-Lüftung GmbH Hamburg.

Die neue Software „Vlexplan“ soll zum Branchenstandard für das Objekt- und Bauelementegeschäft mit Türen, Zargen und Beschlägen werden und die Geschäftsabwicklung vereinfachen.

Die Holzfensterbranche steht mit der Umstellung auf die EnEV 2012 und den voraussichtlichen Anforderungen an den U-Wert vor großen Herausforderungen. Das „Vademecum Holzfensterbau“ soll handwerklichen Produzenten Wege aufzeigen, wie in Zukunft Fenster und Türen in kleiner Stückzahl wirtschaftlich hergestellt werden können.

Nachdem die Koexistenzphase der DIN-Normen zur CE-Kennzeichnung beendet ist, wird wieder die Diskussion geführt, ob Außentüren im Zuge von Flucht- und Rettungswegen mit Panikstangenverschlüssen versehen werden müssen oder nicht. Fachautor Hans Paul Mink hat die Kontroverse für uns unter die Lupe genommen.

Der Markt für Sicherheitstechnik hat sich angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen in den letzten zwei Jahren als stabil erwiesen. Und weil die Hersteller große Hoffnung auf das nächste Jahr setzen, gehen sie mit neuen Ideen und zahlreichen Produktpremieren auf die „Security 2010“, die internationale Leitmesse der Sicherheitsbranche, die vom 5. bis 8. Oktober ihre Pforten öffnet.

Im März dieses Jahres stellte Georg Meyer seinen in Eigenregie entwickelten „Klimagriff“ auf der fensterbau/frontale“ erstmalig vor. Die Reaktionen waren laut Meyer vielversprechend. „Wir haben ein Produkt entwickelt, auf das die Branche gewartet hat“, ist sich der Klimaexperte nach zahlreichen Gesprächen mit Industrie, Handel und Handwerk sicher. Ab Herbst soll der so genannte „Klimagriff“ im Fachhandel erhältlich sein. Die Redaktion sprach mit Georg Meyer über seine Erfindung.

Mit dem Fensterformat und der Schutzleistung der Verglasung steigen auch die Flügelgewichte. Diese Entwicklung stellt Fensterbauer vor immer neue Herausforderungen. Wie die Beschlagindustrie Fensterbauer bei dieser neuen Aufgabenstellung unterstützen kann, fragten wir Alfred Dinkelborg, Bereichsleiter Produktmanagement von Winkhaus.

Die Auftragssituation der Türenbauer war im ersten Halbjahr 2010 überwiegend stabil. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Mönchengladbacher Türbandproduzenten Dr. Hahn. Eigentlich sind das günstige Bedingungen für ein Unternehmen, um zu investieren. Dennoch verhalten sich knapp zwei Drittel der Hersteller lieber zurückhaltend und planen in den nächsten zwölf Monaten keine Investitionen.

London: Im historischen Viertel Southwark steht jetzt Großbritanniens erster Bürokomplex, der das international renommierte Breeam "Outstanding" rating für besonders nachhaltiges technisches Gebäudedesign erhielt.

Thüringens neue Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, macht zur Zeit anscheinend gerne Firmenbesuche in der Baubranche Thüringens. Nachdem die Politikerin erst vor kurzem das Werk von Winkhaus in Meiningen besuchte, war sie jetzt bei TMP Fenster + Türen in Bad Langensalza zu Gast.

An einem sonnigen Sommertag betrat Tzvi Tzuberi, Inhaber des israelischen Fensterbaubetriebes Beita Ltd., den Empfangsraum des westfälischen Sonderbauspezialisten Ventana und packte seine Reisetaschen aus.

In einem der renommiertesten Designwettbewerbe der Welt, dem "red dot", ist das rahmenlose Fenster "WiVinci" der W. Hofer Schreinerei AG aus Rothrist/Schweiz für sein Design mit dem red dot award 2010 ausgezeichnet worden.

Einfach zu montieren, günstig und robust soll das neue Rolltorsystem von Teckentrup sein.

Der österreichische Türenhersteller Jeld-Wen präsentiert mit der Marke Dana neue Lösungen für viele Bereiche, von Schiebetüren bis zu Drückern, und verbindet damit nach eigener Ansicht Design mit Qualität und Funktionalität.

Schüco bietet nach eigenen Angaben als einziger Anbieter ein Blockfenstersystem im Niedrigenergiestandard an. Das System AWS 75 BS.SI erreicht demnach in Kombination mit Dreifachverglasung (Ug=0,6 W/m²K) einen Wert von Uw=1,0 W/m²K.

Rodenberg reagiert auf das zunehmende Sicherheitsbedürfnis mit neuen Türfüllungen, die durch die Integration verschiedener Kommunikations- und Sicherheitskomponenten eine elektronische Überwachung des Eingangsbereiches ermöglichen sollen.

Mit dem neuen Aluminium-Holzfenster „AHF 115 Passiv“ erreicht Kneer-Südfenster Passivhausniveau. Mit Werten von Uw=0,79 W/m²K (ausgeführt mit warmer Kante und Ug=0,5 W/m²K) liegen diese Bauelemente laut Hersteller sogar unter dem für Passivhäuser vorgeschriebenen Grenzwert von Uw=0,8W/m²K – ganz ohne Verwendung von Fremdmaterialien, wie beispielsweise PU-Schaum.

Einfache, leichte und flexible Trennwandsysteme aus Holz oder Glas, die sich schnell und Platz sparend zu einer Seite wegstapeln lassen, können Verarbeiter mit den Schiebesystemen „Aperto 60/H“ und „60/GL“ von Hawa realisieren.

Ab sofort hat KFV Mehrfachverriegelungen nach VdS-Klasse B im Programm und ist damit nach eigenen Angaben der einzige Hersteller überhaupt, der die Einhaltung höchster Anforderungen nachweisen konnte.

Die neue Elektro-Türöffnerserie Nr. 6 der Gretsch Unitas Unternehmensgruppe will mit wenigen Varianten aus einer einzigen Serie alle marktüblichen Ausführungen abdecken.

2011 wird Deutschland mit den Fachmessen interzum in Köln (25. bis 28. Mai 2011) und Ligna in Hannover (30. Mai bis 3. Juni) wieder der zentrale Treffpunkt der weltweiten Möbel- und Holzbranche.

So langsam will wieder Freude aufkommen. Die Finanzkrise scheint überstanden, die Wirtschaft wächst wieder und die Zinsen sind auf Rekordtief. Doch dem zarten Konjunkturpflänzchen drohen nach wie vor Gefahren: Die hohe Staatsverschuldung in Europa und den USA etwa, steigende Rohstoffkosten oder der Sparzwang der öffentlichen Haushalte. ln diesem eher unsicheren Umfeld entwickelt sich der Baubereich nach Einschätzung der Heinze Marktforschung überraschend robust. Eine Zwischenbilanz.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Juni 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juni 2009 preisbereinigt um 0,3 % gestiegen.

Günstige Preise und Zinsen sowie die Förderung durch den „Wohn-Riester“ haben im ersten Halbjahr 2010 nach Auskunft der LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) für eine lebhafte Wohnungsnachfrage gesorgt.