schloss+beschlagmarkt 08/2010

Mit dem Erwerb von 51% des Aktienkapitals der Lapp-Finze Eisenwarenfabriken AG durch die Wilhelm Frank GmbH begann 1979 das Roto-Engagement in Österreich. Zwei Jahre später folgte die komplette Übernahme des historischen Werkes, an dem das Segment „Door“ des Bauzulieferers ein besonderes Gewicht hat. Die Redaktion vor Ort in der Steiermark.

„Die Elektronik ist in der Praxis angekommen. Objektschließanlagen haben heute den Anspruch, elektronisch zu sein. Mechanik ist keine Alternative mehr.“ So lautete das Fazit der mehr als 40 teilnehmenden Fachhändler am TSE-Systempartner-Meeting von Burg-Wächter in Lüneburg. Neben praxisorientierten Schulungen und Workshops zu Software und Netzwerktechnik stand vor Ort der Erfahrungsaustausch rund um das Objektgeschäft im Vordergrund.

Die gute Stimmung in der Türenbranche ist ungebrochen. Nachdem die Hersteller von Türen aus Metall und Kunststoff bereits in der Dr. Hahn Konjunkturbefragung im März besonders optimistisch in die Zukunft geblickt haben, hat sich das gute Geschäftsklima im Sommer 2010 verfestigt: Die Mehrheit der Türenbauer geht davon aus, dass ihr Türenabsatz sich nicht verringert. Allerdings wächst die Unsicherheit in Bezug auf das nächste halbe Jahr.

„Nachdem sich zunehmend, insbesondere im internationalen Geschäftsverkehr, der Name Gutmann anstelle des etwas schwerer verständlichen Hermann Gutmann Werke eingeprägt hat, haben wir uns entschlossen, die Hermann Gutmann Werke AG in die Gutmann AG umzubenennen“, so Theodoros Tzortzis, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

... übernimmt im Management für den Teilkonzern Exhibition der Messe Frankfurt künftig Verantwortung für das Feld der technischen Messen.

… starb am 25. Juni 2010 nach schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren. Mit „Dankbarkeit und Respekt“ nehmen Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter Abschied vom ehemalige Vorstandssprecher der Roto Frank AG.

Die „schloss+beschlag-markt“-Redaktion sprach im Vorfeld der „Security 2010“, die vom 5. bis 8. Oktober in Essen stattfindet, mit Klaus Reich, Geschäftsbereichsleiter Messen und Ausstellungen der Messe Essen, über Zahlen, Konzepte, Trends und Innovationen.

Die Expansion der Schweizer Fachmesse „Sicherheit“ ist auf Erfolgskurs. Erfreulich viele Aussteller haben sich nach Angaben des Veranstalters bereits für die „Securite Romandie“ angemeldet, die vom 3. bis 5. November 2010 im Lausanner Palais de Beaulieu ihre Premiere feiern wird.

Die nexMart GmbH & Co. KG hat mit Wirkung zum 1. Juli 2010 einen Teil der Stuttgarter businessMart AG übernommen. Das wurde in der Gesellschafterversammlung am 29. Juni 2010 mit großer Mehrheit beschlossen. Der Portalbetreiber will damit der erhöhten Nachfrage nach individuellen E-Business-Dienstleistungen entgegen kommen und seine Technologiekompetenz weiter stärken.

Auch wenn es bis zum Start der „interzum“ am 25. Mai 2011 noch etwas dauert, zieht die Köln Messe nach Ablauf der Frühbucherphase für die Weltleitmesse der Möbelfertigung und des Innenausbaus eine optimistisch stimmende Bilanz.

Die Redaktion besuchte das Traditionsunternehmen für Baubeschläge und Sicherheitstechnik, die Schmidt & Meldau GmbH in Köln und fragte den Geschäftsführer Klaus Ahrens und Carsten Wehefritz, Geschäftsleitung Technik und Vertrieb, nach ihrem Erfolgsrezept. Schließlich hatte das Unternehmen gerade zwei Auszeichnungen als hochqualifizierter Spezialist für anspruchsvolle Sicherheitslösungen erhalten.

Die Tücke steckt im Detail. Und wie immer standen die Details bei der VFF-Fachtagung „Normung und Technik“ in Frankfurt im Zentrum des Interesses: Bei der Umsetzung der CE-Kennzeichnung genauso wie beim Neuentwurf der DIN 18055. Trotz Fußball-WM waren 40 Teilnehmer zur Fachtagung gekommen. Sie konnten sich nach anregenden Vorträgen auf den pünktlichen „Abpfiff“ von Obmann und Veranstaltungsleiter Franz Hauk verlassen.

Die Frage nach dem optimalen Schutz für verschiedenste Objekte ist nach wie vor für Anbieter und Nachfrager von Sicherungstechniken hoch interessant. Das zeigte auch der 2. Fachkongress Objektsicherung des Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen, BHE, der am 15./16. Juni 2010 in Fulda stattfand. Vor Ort konnte der Veranstalter rund 240 Teilnehmer begrüßen.

Trotz Hitzewelle und Fußball-WM fanden ca. 3 000 Fachbesucher im Juli den Weg ins ICM, Internationales Congress Center der Messe München, um sich auf der Sicherheits-Expo München über die Trends der Sicherheitstechnik zu informieren.

Kein Shareholder Value-Ansatz: Das inhabergeführtes Großhandelsunternehmen Chr. Ufer aus Landau setzt stattdessen lieber auf starke Werte und eindeutige Ziele. Mit Erfolg: das Unternehmen besteht nicht nur seit 220 Jahren, sondern ist in dieser Zeit von einem einfachen Handwerksbetrieb zu einem Großhandelshaus für die Bereiche Sanitär & Heizung, Stahl & Bauelmente sowie Beschläge & Werkzeuge mit 130 Mitarbeitern gewachsen.

Seit kurzem können die Anschlusshäuser der E.I.S. Beschaffungs- und Marketing GmbH & Co. KG, Köln, auf alle verfügbaren Kataloge der Verbundgruppe und einer ständig wachsenden Zahl von Herstellerkatalogen zugreifen. Aktuell stellt der Verband seinen Mitgliedern bereits mehr als 70 000 Katalogseiten über ein neues Katalogportalsystem zur Verfügung.

Die Holzfensterbranche steht mit der Umstellung auf die Energieeinsparverordnung EnEV 2012 und den voraussichtlichen Anforderungen an den U-Wert vor großen Herausforderungen. Das Projekt „Vademecum Holzfensterbau“ soll – u. a. mit Beteiligung aus der Baubeschlag-Branche – den kleineren handwerklichen Holzfensterproduzenten Wege aufzeigen, wie in Zukunft Fenster und Türen entsprechend den voraussichtlichen Verschärfungen der EnEV in kleiner Stückzahl wirtschaftlich herzustellen sind.

Nachdem das Krisenjahr 2009 mit einem Rückgang des BIP von –5 % hinter uns liegt, scheinen die Aussichten für 2010 deutlich besser zu sein. Für das Jahr 2010 gehen die meisten Forschungsinstitute mittlerweile von einem Wirtschaftswachstum zwischen 1,5 und 2 % aus. Auch für das Jahr 2011 liegen die meisten Prognosen in diesem Korridor. Als Hauptargument für den Aufschwung wird meist der überproportional steigende Export genannt.

Das rahmenlose Fenster „WiVinci“ der W. Hofer Schreinerei AG aus Rothrist/Schweiz ist für sein herausragendes und innovatives Design mit dem „red dot award 2010“ für Produktdesign ausgezeichnet worden.

Rund 5 000 Technik begeisterte aller Altersklassen begaben sich im Juli zu ihren ganz persönlichen Exkursionen bei den rund 45 Unternehmen der 2. Nacht der Technik in Köln, um hinter die Kulissen technischer Anwendungen zu sehen.

Im Rahmen ihrer Sommertour 2010 machte die Thüringer Ministerpräsidentin Christiane Lieberknecht kürzlich Station bei Winkhaus in Meiningen.

Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben Keso in diesem Jahr in die Liste der "100 Top-Innovatoren" Deutschlands gebracht.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Campus trifft Wirtschaft" schaute der Ingenieurnachwuchs dieses Mal hinter die Werkstore der Firma WSS.

Aufgrund höherer energetischer Anforderungen werden die Gebäudehüllen immer dichter ausgeführt. Feuchteschäden und hygienische Probleme sind die Folgen. Um den erhöhten Auflagen gemäß der neuen, verpflichtenden DIN 1946-6 und der EnEV 2009 gerecht zu werden, ist für den Wohnungsbau eine nutzerunabhängige Lüftung notwendig. Ein am ift Rosenheim durchgeführtes Forschungsvorhaben erarbeitete daher Empfehlungen und Hilfestellungen für Fensterlüfter. Die Ergebnisse wurden in der Richtlinie LU-02/1 zusammengefasst.

Durch die Eroberungskriege Napoleons wurde das Großherzogtum Berg, zu dem auch Velbert gehörte, im Jahre 1806 französisch. Die Kontinentalsperre, Napoleons Verbot des Handels mit England und Schutzzölle, die der Kaiser erhob, verursachten im Großherzogtum eine große wirtschaftliche Krise. Neue Hoffnung schöpfte man in Velbert 1811, weil sich Napoleon für einen Besuch in Düsseldorf angekündigt hatte.

Ab sofort können Kunden von DOM Sicherheitstechnik eine Garantie-Anschlussverlängerung für die Produkte "Protector" (Foto) und "AccessManager" bei den Händlerpartners des Unternehmens abschließen.

Die Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH bietet eine neue Generation von Zutrittskontrolle: "Opendo neo WEB" ist ein sofort einsetzbares, online gesteuertes System miteinander kommunizierender, autonomer Komponenten für eine zentrale Verwaltung von Zutrittsberechtigungen in Echtzeit.

Mit dem „NT Designo 150 kg“ stellt Roto eine Alternative bereit, die gerade dort wirken soll, wo große Flügelelemente auch großes Gewicht auf die Waage bringen. Zwei zusätzliche Bauteile an Rahmen und Flügel dienen – über dem Ecklager montiert – als Lastabtragung hoher Flügelgewichte, und das wartungsfrei über die gesamte Lebensdauer des Beschlags.

Ein steckerfertiges Steuerungs- und Anschluss-Set vereinfacht aktuell die Verkabelung der Zutrittselektronik an die Sicherheits-Tür-Verriegelung „blueMotion“ von Winkhaus. Die Steuerungselemente dieser vollmotorischen Dreifach-Verriegelung für Außentüren lassen sich unsichtbar im Türflügel montieren.

Ab sofort hat KFV Mehrfachverriegelungen nach VdS-Klasse B im Programm und ist damit nach eigenen Angaben der einzige Hersteller überhaupt, der die Einhaltung höchster Anforderungen nachweisen konnte.

Auf der SicherheitsExpo in München hat Burg-Wächter sein weiterentwickeltes biometrisches System vorgestellt. Der Türzylinder TSE „System“ kann mit dieser Technik aktuell bis zu 600 Anwender mittels Fingerscan speichern.

Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe hat sich laut Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, IWH, unter mehr als 300 Unternehmen im Juni weiter aufgehellt. Gegenüber der vorangegangenen Befragung im April hat sich insbesondere die Geschäftslage nochmals deutlich verbessert.

In den letzten Jahren gab es in Deutschland keine Überhitzung des Immobilienmarktes wie in anderen europäischen Ländern, allen voran Spanien und Großbritannien. Auch das Image des Baukosten-Weltmeisters ist längst abgelegt. Wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, realisierten Bauherren ihre eigenen vier Wändeim Jahr 2008 immer noch kostengünstiger als Mitte der 90er Jahre.

Umsätze und Auftragseingänge im Öffentlichen Bau bleiben trotz der beiden Konjunkturprogramme hinter den Erwartungen zurück. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines „Aktuellen Zahlenbild“ mitteilt.