Assa Abloy hat trotz geopolitischer Spannungen und einer makroökonomischen Unsicherheit erneut Widerstandsfähigkeit bewiesen. Das Unternehmen verzeichnete für das erste Quartal 2026 ein organisches Wachstum von zwei Prozent, gestützt durch ein akquisitionsbedingtes Nettowachstum von ebenfalls zwei Prozent, musste allerdings einen erheblichen Währungsrückgang um minus zehn Prozent hinnehmen.
„Die Umsatzentwicklung in unseren Geschäftsbereichen spiegelte sowohl regionale Stärken als auch anhaltende Herausforderungen wider“, erklärte CEO Nico Delvaux. Dennoch habe sich die operative Marge im Vergleich zum Vorjahr um 40 Basispunkte auf 15,3 Prozent verbessert. „Die Marge wurde allerdings durch Währungseffekte und eine akquisitionsbedingte Verwässerung von insgesamt 40 Basispunkten negativ beeinflusst. Dies wurde jedoch durch einen starken operativen Hebel von 52 Prozent mehr als ausgeglichen“, so Delvaux.
Dezentrales Geschäftsmodell als zentrale Stärke
Laut Mitteilung war der operative Cashflow ein weiteres Highlight und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent, was zu einer saisonal sehr guten Cash Conversion von 66 Prozent führte. „In einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld, zuletzt bedingt durch die Entwicklungen im Nahen Osten, erweist sich unser dezentrales Geschäftsmodell weiterhin als eine zentrale Stärke“, betonte Delvaux.
Die breite geografische und branchenübergreifende Diversifizierung sowie die Tatsache, dass zwei Drittel des Konzernumsatzes im Aftermarket erzielt werden, sorgten zudem für Stabilität und Widerstandsfähigkeit über den Konjunkturzyklus hinweg, heißt es in einer Mitteilung.
