Rohbau eines Einfamilienhauses mit roten Ziegeln, sichtbarem Dachstuhl mit Gauben. Quelle: Carpi23auto/Pixabay
Für den Zeitraum Januar bis April dieses Jahres ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei neu zu errichtenden Wohngebäuden ein Plus von 13,3 Prozent. Dieses Plus zieht sich über alle Gebäudearten hinweg (Einfamilienhäuser: +20 Prozent, Zweifamilienhäuser: +49,5 Prozent, Mehrfamilienhäuser: +5,2 Prozent, Wohnheime: +8,4 Prozent). Quelle: Carpi23auto/Pixabay

Bauwirtschaft

16. June 2021 | Teilen auf:

Baugenehmigungen im April stark rückläufig

Die Baugenehmigungen sind im April 2021 in Deutschland saison- und kalenderbereinigt 22,9 Prozent weniger als im außerordentlich starken März 2021. Genehmigt wurde der Bau von 29.637 Wohnungen. Vergleicht man den Zeitraum Januar bis April 2021 mit dem Vorjahreszeitraum, so wurden laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 13,8 Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. In den Zahlen sind die Baugenehmigungen für neue Gebäude und für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im April 2021 insgesamt 25.449 Wohnungen genehmigt. Das waren saison- und kalenderbereinigt 25 Prozent weniger als im Vormonat. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 43 Prozent, für Zweifamilienhäuser um 33,3 Prozent gesunken. Bei neuen Mehrfamilienhäusern waren es acht Prozent weniger Baugenehmigungen, bei Wohnungen, die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, 16,3 Prozent weniger.

Für den Zeitraum Januar bis April dieses Jahres ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei neu zu errichtenden Wohngebäuden ein Plus von 13,3 Prozent. Dieses Plus zieht sich über alle Gebäudearten hinweg (Einfamilienhäuser: +20 Prozent, Zweifamilienhäuser: +49,5 Prozent, Mehrfamilienhäuser: +5,2 Prozent, Wohnheime: +8,4 Prozent).