Bauhandwerker sehen sich als weniger digitalisiert.
Viele Selbstständige wollen besonders Buchhaltung, Marketing und Vertrieb digitalisieren. Auch die Absicherung gegen Cyber-Risiken gewinnt an Bedeutung. (Quelle: Pixabay)

2024-05-15T08:22:45.350Z Bauhandwerker sehen sich als weniger digitalisiert

Kleinst- und Kleinunternehmen in Deutschland wollen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten verstärkt in die Digitalisierung investieren. Insbesondere in den Bereichen Buchhaltung (49 Prozent), Marketing (37 Prozent) und Vertrieb (30 Prozent) planen Selbstständige die Digitalisierung voranzutreiben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Finanzchef24, einem Absicherungsspezialist für Selbstständige.

Nach eigenem Bekunden sehen sich Deutschlands Kleinst- und Kleinunternehmen bei der Digitalisierung nicht nur weiterhin gut aufgestellt – sie attestieren sich sogar Fortschritte. Auf einer Skala von 0 bis 10 – wobei die 0 für Brieftaube steht und 10 für Amazon-like, verorten sich im Ende 2023 bereits 11 Prozent auf digitaler Augenhöhe mit Jeff Bezos – das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr (2022: 9 Prozent). Als digital sehr gut aufgestellt (Skala 9) bezeichnen sich bereits knapp 10 Prozent – ein deutliches Plus von 3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (2022: 7 Prozent). Auf dem Skalenwert 8 ordnen sich aktuell wie bereits 2022 erneut 21 Prozent ein. Im digitalen Mittelfeld wähnen sich laut der Erhebung (Skala 6 + 7) nur noch 26 Prozent und damit weniger als 2022 (30 Prozent).

Im Bereich Bau und Handwerk hingegen sehen sich viele Handwerker als weniger digitalisiert und betrachten KI vielfach noch als Randerscheinung. Wenig digital bezeichnen sich laut Studie auch viele Unternehmen aus dem Bau mit 29 Prozent auf Skala 4 und 5, gefolgt von der Beauty– und Lifestylebranche mit 20 Prozent (Skala 4 und 5).

zuletzt editiert am 15. Mai 2024
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