Dormakaba hat sein Geschäftsjahr mit entscheidenden Weichenstelllungen und einem starken Jahresergebnis per 30. Juni 2026 abgeschlossen. Das Unternehmen meldet einen Nettoumsatz von 2.792,4 Millionen Schweizer Franken, was einem organischen Wachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Profitabilität legt weiter zu
Auch die Profitabilität des Anbieters legte weiter zu: Das bereinigte EBITDA erreichte 449,0 Millionen Schweizer Franken, womit die bereinigte EBITDA-Marge im Jahresvergleich um 60 Basispunkte auf einen Rekordwert von 16,1 Prozent stieg. 2025/26 ist damit das dritte Geschäftsjahr in Folge bei dem eine Margensteigerung erzielt wurde. Damit beläuft sich die kumulierte Verbesserung über die letzten drei Jahre auf 260 Basispunkte – ein klarer Beleg dafür, dass die Transformation des Unternehmens zu einer dauerhaft höheren Profitabilität geführt hat, heißt es in einer Mitteilung.
16,1 Prozent: Rekordwert bei EBITDA-Marge
CEO Till Reuter kommentiert: „Erstmals in der Unternehmensgeschichte haben wir eine bereinigte EBITDA-Marge von 16,1 Prozent erreicht. Dieses Jahr markiert zudem den erfolgreichen Abschluss unserer dreijährigen Transformation, die unser Unternehmen neu ausgerichtet, unsere Wettbewerbsfähigkeit geschärft und kumulierte Einsparungen von 235 Millionen Schweizer Franken ermöglicht hat. Alles in allem haben wir das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem robusten Auftragsbestand abgeschlossen, der eine solide Grundlage für das kommende Jahr bildet.“
Deutschland plus 3,4 Prozent
Deutschland verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 354,3 Millionen Schweizer Franken. Als Marktführer im Bereich Access Solutions in Deutschland sei der Anbieter in zentralen Branchen erfolgreich, insbesondere bei Rechenzentren, Schifffahrt, Gesundheitswesen, Banken und Luftfahrt. Neue Produkteinführungen hätten zu Marktanteilsgewinnen bei Access Automation Solutions (EasyAssist) und Access Control Solutions (Resivo Business) beigetragen.
Ausblick positiv
Angesichts der starken Basis und eines soliden Auftragsbestands prognostiziert der Konzern für das Geschäftsjahr 2026/27 auf IFRS-Basis ein organisches Nettoumsatzwachstum von mehr als 3 Prozent, eine operative Gewinnmarge über 11 Prozent sowie eine operative Cashflow-Marge zwischen 10,5 und 11,5 Prozent.
Sale-and-Leaseback abgeschlossen
Zudem hat der Anbieter bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine Vereinbarung zum Verkauf und zur Rückmietung (Sale-and-Leaseback) seines globalen Hauptsitzes in Rümlang für einen Betrag von über 80 Millionen Schweizer Franken abgeschlossen hat. Durch die Freisetzung von Kapital, das bislang in einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie gebunden war, stärkt die Transaktion die finanzielle Flexibilität des Herstellers und gewährleistet gleichzeitig die uneingeschränkte Fortführung des Geschäftsbetriebs am Schweizer Hauptsitz, heißt es in einer Mitteilung.
