Der Fenster- und Türenhersteller Internorm sieht die Zukunft aufgrund des Klimawandels in einer gedämmten, energieeffizienten Gebäudehülle. Im Zentrum stünden intelligente Fensterlösungen in Kombination mit außenliegendem Sonnenschutz. Der Anbieter macht laut Mitteilung deutlich, dass ein effizienter Sonnenschutz eine gute Alternative zur energieintensiven Klimatisierung von Innenräumen ist.
Aktuelle Bau-Normen genügen nicht
Eine Simulationsstudie des deutschen Ingenieurbüros Prof. Dr. Hauser (IBH) warnt demnach davor, dass aktuelle Bau-Normen den Anforderungen des gegenwärtigen und künftigen Klimas nicht mehr genügen. Die Studie unterstreicht, dass die sommerliche Überhitzung einer der wichtigsten Faktoren für die Gebäudeplanung der Zukunft ist. „Die Beschattung der Zukunft sollte drei Eigenschaften kombinieren: ausgezeichneten Hitzeschutz, Lichtdurchlässigkeit und eine hohe Stabilität“, sagt Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher von Internorm.
Im ersten Schritt müsse die Gebäudehülle optimal gedämmt und hinsichtlich der Energieeffizienz optimiert werden. Denn Energieeffizienz bedeute auch, dass der Hitzeeintrag über Fassade und Fenster minimiert wird. Intelligente Fensterlösungen in abgestimmter Kombination mit außenliegendem Sonnenschutz erzielten hier die besten Ergebnisse.
Sanierungsförderung fortführen
Klinger regt darüber hinaus weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität an und fordert eine Fortführung der Sanierungsförderung: „Jeder in Sanierung investierte Euro rechnet sich für den Staat doppelt. Sanierte, energieeffiziente Gebäude sind zudem ein wesentlicher Faktor bei der Erreichung der Klimaziele. Sie benötigen wenig Energie – sei es zum Kühlen oder zum Heizen – und sind somit ein Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft“, betont Klinger abschließend.
