Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst und Vorstandssprecher Peter Abraham präsentierten die BHB-Bilanz 2025 und gaben einen Ausblick auf 2026. Wohlwissend, dass die aktuellen geopolitischen Ereignisse präzisere Prognosen kaum zulassen. Zu rasant und unkalkulierbar sind derzeit die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen.
Auch der Blick auf das vergangene Jahr kann zusammenfassend wie schon 2024 als „mit dem blauen Auge davongekommen“ beschrieben werden. Unterm Strich steht hierzulande mit minus 1,6 Prozent (20,58 Milliarden Euro) in 2025 ein leichtes Minus zu Buche, auch in der Schweiz bleibt es laut BHB nominal bei minus 1,3 Prozent. In Österreich konnte ein minimales Plus von 0,2 Prozent erzielt werden.
„Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung“
Peter Abraham machte auf seiner ersten Pressekonferenz in seiner neuen Funktion als Vorstandssprecher für den BHB die wesentlichen Gründe für das überschaubare Ergebnis deutlich: „Die Branche kämpft aktuell besonders mit hoher Bürokratie, steigenden Kosten und einer generellen Verunsicherung der Verbraucher, die Investitionen in ihr Eigenheim aufschieben.“ Die Budgets der Kundinnen und Kunden seien „verstärkt in Bereich wie Urlaub, Freizeitaktivitäten und Gastronomie statt in Bau- und Gartenmärkte“ geflossen. Abraham betrachtet jedoch die steigenden Baugenehmigungen und den hohen Sanierungs- und Renovierungsbedarf als „Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung“, die aus seiner Sicht bereits „in diesem Jahr spürbar beginnen sollte.“
