Videosicherheitssysteme können ihre Aufgaben nur dann zuverlässig erfüllen, wenn Planung, Installation und Betrieb aufeinander abgestimmt sind. Die vom BHE überarbeitete DIN EN IEC 62676-4 – ab Oktober bei DIN Media erhältlich – gibt jetzt laut Mitteilung Fachplanern, Errichtern und Betreibern dafür einen strukturierten Ablauf und messbare Kriterien an die Hand.
Das Kernprinzip der DIN EN IEC 62676-4 liegt demnach nicht in der Leistungsfähigkeit einzelner Geräte. Vielmehr konzentriert sie sich auf die gesamte Anwendungslogik des Videosicherheitssystems und betont die Notwendigkeit einer systematischen Planung von Anfang bis Ende.
Nach Ansicht des Verbandes unterteilt die Norm ein Projekt in zehn Schlüsselphasen – von der Anfrage und dem Sicherheits- und Sicherungskonzept über Planung, Installation, Prüfung, Abnahme sowie laufende Instandhaltung. Ziel sei es, Verantwortlichkeiten zu ordnen und nachvollziehbare Entscheidungswege zu schaffen.
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