Beim Vorarlberger Familienunternehmen Blum haben am 1. September 100 neue Lehrlinge mit der Ausbildung begonnen, der Großteil davon in Österreich. Damit bildet der Hersteller von Beschlägen ab Herbst 389 Jugendliche in elf Lehrberufen aus. Der Anbieter setzt neben der „klassischen“ Lehrlingsausbildung vermehrt auch auf duale Ausbildungsmodelle, die eine praxisnahe Ausbildung nach der Matura (Abitur) ermöglichen.
„Wir legen großen Wert auf eine möglichst umfassende Ausbildung und wollen dabei junge Menschen durch einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz und die enge Verbindung von Theorie und Praxis fit machen für das Arbeitsleben“, erläutert Ausbildungsleiter Robert Kaufmann.
Ausbildungsangebot erweitert
In diesem Zusammenhang hat die Firma ihr Ausbildungsangebot erweitert: Neu ist neben den zehn bisherigen Lehrberufen Elektro-, Maschinenbau-, Prozess- und Fertigungsmesstechnik, Zerspanungs-, Konstruktions-, Werkzeugbau- und Kunststofftechnik sowie Mechatronik und Applikationsentwicklung – Coding das Fach Betriebslogistik.
Vermittelt werden sollen „auch Zukunftskompetenzen in sozialen, digitalen und internationalen Bereichen“, so Kaufmann. Die dafür entwickelten Standards setze das Unternehmen auch bei seinen Töchtern in den USA, in Polen und – eine erfreuliche Premiere – in China um, wo ab Herbst erstmals Lehrlinge ausgebildet werden, teilt das Unternehmen mit.
