Der Stammsitz von Blum im österreichischen Höchst/Vorarlberg. Quelle: Blum
Der Stammsitz von Blum im österreichischen Höchst/Vorarlberg. Quelle: Blum

Beschlag- und Sicherheitstechnik

15. July 2021 | Teilen auf:

Blum erzielt beachtliches Umsatzplus

Der österreichische Beschlaghersteller Blum hat sein Geschäftsjahr 2020/21 per Stichtag 30. Juni 2021 mit einem Gruppenumsatz von 2,38 Milliarden Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Umsatzanstieg von 470 Millionen Euro und damit um 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die große Nachfrage nach hochwertigen Küchen und Möbeln im eigenen Zuhause sei für die positive Umsatzentwicklung beim Familienunternehmen aus Höchst/Österreich verantwortlich.

Die Märkte Westeuropas verzeichneten dabei ein starkes Wachstum, insbesondere Italien, Frankreich, UK und Deutschland. Große Zuwächse gab es auch in Osteuropa, wie etwa in Polen, Russland, Tschechien und der Türkei. Auch die nordamerikanischen Märkte entwickelten sich gut. Umsatzwachstum gab es auch in den Märkten in Asien und Ozeanien – China hat erneut stark dazu beigetragen. Ein positives Jahr verzeichneten ebenfalls Afrika, Südamerika sowie der Nahe und Mittlere Osten. Der Beschlaghersteller beliefert Kunden in mehr als 120 Märkten – seit Frühjahr 2021 zählen mit der Neugründung von Blum Indonesien weltweit insgesamt 33 Tochtergesellschaften und Repräsentanzen zum Unternehmen. Um nah bei den Kunden zu sein, habe sich gerade die internationale Ausrichtung durch die lokalen Organisationen und Verkaufsteams auf der ganzen Welt während der Pandemie als besonders wichtig erwiesen, ist Geschäftsführer Philipp Blum überzeugt.

Die Umsatzverteilung der Blum-Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. „Wir erwirtschaften nach wie vor den größten Teil unseres Umsatzes, nämlich 44 Prozent, in unserem Heimmarkt, der Europäischen Union“, informiert Philipp Blum. Die USA bleiben mit einem Anteil von 13 Prozent der größte Einzelmarkt, die anderen Märkte weltweit tragen 43 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Die sichere und verlässliche Versorgung seiner Kunden mit Beschlägen habe für das Vorarlberger Traditionsunternehmen oberste Priorität. „Ein großes Dankeschön gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben mit ihrer unglaublichen Einsatzbereitschaft und Flexibilität maßgeblich dazu beigetragen, dieses außergewöhnliche Jahr zu bewältigen“, betont Geschäftsführer Martin Blum. Mit Ende des Wirtschaftsjahres arbeiten 8.778 Kollegen weltweit für Blum, davon 6.551 in Vorarlberg. Im vergangenen Jahr wurden in Vorarlberg 371 neue Mitarbeitende eingestellt, weltweit 429.

Sorgen bereiten allerdings trotz der guten Lage die allgemeine Rohstoffknappheit, vor allem bei Stahl, und eine angespannte Lieferkette. Mehr dazu und zum Geschäftsjahr bei Blum lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben vom Schloss+Beschlagmarkt.