Blum schließt Wirtschaftsjahr mit Minus ab.
Für die beiden Geschäftsführer Philipp (l.) und Martin Blum sind die Umsatzrückgänge eine nachvollziehbare Entwicklung. (Quelle: Blum)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2023-07-14T05:44:04.733Z Blum schließt Wirtschaftsjahr mit Minus ab

Blum schließt das Wirtschaftsjahr 2022/2023 per 30. Juni 2023 mit einem Umsatz von 2,3 Milliarden Euro ab. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 12 Prozent zum Vorjahr und ist nach dem überproportionalen Wachstum eine nachvollziehbare Entwicklung, mit der die Geschäftsführer Martin und Philipp Blum nach eigenen Angaben gerechnet haben. Denn die Möbelbranche erlebt seit dem zweiten Halbjahr 2022 einen starken Rückgang der Nachfrage.

Die Effekte der Inflation und der Unsicherheit im abgelaufenen Wirtschaftsjahr waren vor allem in den europäischen Märkten spürbar. Die Umsatzentwicklung im asiatisch-pazifischen Raum ist mit Ausnahme von China stabil. Auch die nordamerikanischen Märkte zeichnen ein zufriedenstellendes Bild, vor allem in den USA sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen robuster als in Europa. Nach zwei Jahren mit starkem Rückenwind in der Möbelbranche gilt es für den Beschlägehersteller, dem Gegenwind nun standzuhalten: „Die Auftragsrückgänge sind herausfordernd und wir müssen von einem weiteren schwierigen Jahr ausgehen. Wir nehmen diese Herausforderung an und glauben mittelfristig an die Erholung der Märkte“, erklärt Philipp Blum.

Blum bewegt sich bei den Investitionen in Vorarlberg und weltweit weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Gesamtvolumen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2022/2023 betrug 390 Millionen Euro, davon entfallen 255 Millionen Euro auf Vorarlberg. In den nächsten Jahren entstehen am Hauptstandort Vorarlberg über 52.000 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche mit mehr als 16.000 Palettenplätzen. Noch im Sommer 2023 stellt der Anbieter das Werk 6 in Gaißau fertig, die Erweiterungen im Werk 2 in Höchst und im Werk 4 in Bregenz gehen ebenfalls zügig voran.

zuletzt editiert am 14. Juli 2023
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